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Bundesregierung hat größten Teil der Corona-Hilfen ausgezahlt

Sinan Şenyurt
·Lesedauer: 2 Min.
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (vorne) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (vorne) und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier

Die Bundesregierung hatte Anfang April bekanntgegeben, angesichts der anhaltenden Corona-Krise Unternehmen mit zusätzlichen Milliardenschweren Hilfen zu unterstützen. Auch beim Kerninstrument der Hilfspolitik, der Überbrückungshilfe III, wurden bereits Verbesserungen geplant, wie das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium mittgeteilt hatten.

Laut dem aktuellen internen Stand vom Mittwoch, der Business Insider vorliegt, wurden sowohl die KfW-Hilfen, Wirtschaftshilfen für November und Dezember 2020 und die Überbrückungshilfen und Neustarthilfen zum Großteil bereits bewilligt.

Die Zahlen im Überblick

Bei den KfW-Hilfen, die ein Antragsvolumen von 64,4 Milliarden Euro betrugen, wurden laut dem Bundeswirtschaftsministerium 49,6 Milliarden Euro bewilligt. Bei den Corona-Wirtschaftshilfen für November und Dezember 2020 sind fast alle der insgesamt 715.794 eingegangenen Antragstellungen komplett ausgezahlt worden. Von den für die Novemberhilfe bereitgestellten 5,9 Milliarden wurden 5,1 Milliarden bereits ausgezahlt.

Ein bisschen holpert es noch bei den Dezemberhilfen: Es wurden 350.949 Anträge eingereicht und bisher nur 5,2 Milliarden von 6,3 Milliarden überwiesen.

Die aktuelle Lage bei den Überbrückungshilfen und Neustarthilfe

Ende Oktober startete die Überbrückungshilfe II für unter anderem Soloselbständige, für die rund 214.400 Erstanträge gestellt wurden. Von den vom Bund bereitgestellten knapp drei Milliarden Euro wurden 2,4 Milliarden ausgezahlt. Anfang Februar diesen Jahres wurden neue 7,4 Milliarden für die Überbrückung von der Bundesregierung genehmigt und aktuell 3,1 Milliarden an die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer überwiesen.

Am 16. Februar gab es dann die sogenannte „Neustarthilfe“ mit 0,89 Milliarden Antragsvolumen. Davon sind jetzt 0,84 Milliarden bei den Betroffenen angekommen.

Knapp 200.000 Kurzarbeit Anträge im März

Die Anträge auf Kurzarbeit sanken. Im März gingen laut der Bundesagentur für Arbeit 197.000 Anträge auf Kurzarbeit ein, im Februar waren es noch Anzeigen für 535.000 Personen gewesen, im Januar sogar 975.000.

Nach vorläufigen Hochrechnungen erhielten im Januar 2,85 Millionen Beschäftigte Kurzarbeitergeld. Der mittlere Arbeitsausfall belief sich auf 59 Prozent. Nach Branchen aufgeteilt waren von den 2,6 Millionen Kurzarbeitenden im Dezember 2020, 23 Prozent im Verarbeitenden Gewerbe, 21 Prozent in der Gastgewerbe und 16 Prozent im Handel beschäftigt.