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Aktien Wien Schluss: Verbund verlieren nach Zahlen 7,9 Prozent

·Lesedauer: 2 Min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit Verlusten geschlossen. Der heimische Leitindex ATX fiel um 0,74 Prozent auf 3153,33 Zähler. Der ATX Prime verlor 0,71 Prozent auf 1601,59 Punkte. Belastet wurde der ATX vor allem von den starken Verlusten der Verbund-Aktie.

Die Titel fielen nach den in der Früh gemeldeten Zahlen um 7,90 Prozent. Der Stromhersteller verdiente 2020 zwar mehr, erwartet aber für 2021 einen Gewinnrückgang. Für dieses Jahr geht der Verbund von einem operativen Ergebnis (EBITDA) zwischen 1,08 und 1,30 Milliarden Euro sowie einem Nettogewinn von 450 bis 590 Millionen Euro aus. 2020 lag das EBITDA bei 1,293 Milliarden Euro und der Nettogewinn bei 631 Millionen Euro. Auch die Aktien des Branchenkollegen EVN zeigten sich nach den Verbund-Zahlen schwach und verloren 2,30 Prozent.

Größere Abgaben gab es auch in Lenzing, die Aktien schlossen mit einem Minus von 6,47 Prozent. Medienberichten zufolge hat die Erste Asset Management beschlossen die Aktie aus ihren ethisch-nachhaltigen Fonds auszuschließen. Hintergrund seien die Vorwürfe im Zusammenhang mit der Hygiene Austria, einem Joint Venture von Lenzing und Palmers.

Unter den weiteren Tagesverlierern fanden sich Schoeller Bleckmann (SBO) mit einem Minus von 2,99 Prozent. Der Ölfeldausrüster hat am Mittwoch seine im Jänner veröffentlichten Ergebniszahlen für 2020 bestätigt. Der Umsatz brach um 34,6 Prozent auf 291,2 Millionen Euro ein, und unterm Strich stand nach Steuern ein Verlust von 21,7 Millionen Euro. Die Dividende für 2020 soll gestrichen werden.

An anderen Börsen in Europa gab es am Mittwoch nur wenig Bewegung. Viele Marktteilnehmer dürften derzeit die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend abwarten. Eine Änderung wird zwar nicht erwartet, von den begleitenden Kommentaren erhoffen sich Börsianer aber Hinweise auf die kommenden geldpolitischen Schritte der Fed.

Hoffnungen auf Signale für ein baldiges Ende der lockeren Geldpolitik könnten allerdings nach Einschätzung der Helaba-Analysten enttäuscht werden. Vielmehr dürfte die Fed den zu erwartenden Inflationsanstieg als vorübergehend einstufen, schreiben die Analysten. Zuletzt hatten steigende US-Anleihenrenditen an den Börsen Inflationsängste geschürt.