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Aktien Frankfurt: Dax im Erholungsmodus

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer schwierigen Vorwoche hat der Dax <DE0008469008> am Montag in den Erholungsmodus geschaltet. Bis Mittag weitete der deutsche Leitindex die Kursgewinne aus und stand zuletzt um 0,72 Prozent höher bei 15 721,98 Zählern. Während sich der MDax <DE0008467416> der 60 mittelgroßen Börsenwerte hingegen schwertat und um 0,36 Prozent auf 35 963,69 Zähler fiel, stand auch in Europa die Börsenampel auf Grün: Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> rückte zuletzt um 0,56 Prozent auf 4193,84 Punkte vor.

In der Vorwoche hatte die Schwäche an der Wall Street auch die Kurse hierzulande noch abgleiten lassen. Konjunktursorgen sowie die Befürchtungen vor einer geldpolitischen Straffung und die Ausbreitung der Delta-Variante hatten für Misstöne gesorgt. Der Dax hatte in der Folge binnen Wochenfrist mehr als ein Prozent verloren, ein Erholungsversuch vor dem Wochenende war gescheitert.

"Heute wehren sich aber die Bullen", kommentierte Christian Henke vom Broker IG. Es bleibe jedoch abzuwarten, "ob das zurückgewonnene Terrain verteidigt werden kann". Auch andere Experten bleiben vorerst skeptisch. Marktanalyst Jeffrey Haley vom Broker Oanda etwa rechnet angesichts einer eher dünn bestückten Konjunkturagenda mit einer weiteren unruhigen Börsenwoche. Der Börsenbeobachter sieht den Fokus nunmehr bereits auf dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed Mitte kommender Woche.

Die US-Notenbank hat die Reduzierung der Anleihekäufe signalisiert, weshalb die Nervosität nach Einschätzung von Beobachtern erhalten bleiben dürfte. Was den Börsen in Europa aber auf die Sprünge helfen könnte ist, dass sich einige Analysten an der Wall Street zuletzt angesichts hoher Bewertungen negativ mit Blick auf US-Aktien geäußert hatten.

Auf Unternehmensseite hierzulande standen Zooplus <DE0005111702> im Fokus. Im Bieter-Wettstreit um den Tierbedarfshändler erhöhte der Finanzinvestor Hellman & Friedman seine Offerte um fast ein Fünftel auf 460 Euro je Aktie in bar. Die Aktien stiegen zeitweise mit 471 Euro auf einen erneuten Rekord, zuletzt lagen sie noch mit mehr als 8 Prozent im Plus und damit über dem Angebot. Mit EQT und KKR gibt es derzeit noch zwei weitere Interessenten, sie haben bisher wohl aber noch kein Gebot vorgelegt.

Im Dax waren im Einklang mit dem europäischen Branchentrend Autowerte gefragt. BMW <DE0005190003>-Papiere profitierten zudem von einer Kaufempfehlung durch das Bankhaus Metzler und verteuerten sich um rund 1,7 Prozent. Analyst Jürgen Pieper lobte die Wachstumsaussichten und die Produktpipeline des Konzerns.

Auto1 <DE000A2LQ884> setzten ihre Talfahrt fort und rutschten mit mehr als vier Prozent Abschlag auf ein weiteres Tief seit dem Börsengang im Frühjahr. United Internet <DE0005089031> notierten ebenfalls schwach mit einem Minus von rund zweieinhalb Prozent. Hier belastete, dass der Internetkonzern rund einen Monat nach der Ankündigung sein Aktienrückkaufprogramm vorzeitig beendet. Nur ein kleiner Teil des ursprünglich in Aussicht gestellten Gesamtvolumens wurde dabei zurückgekauft.

Zu den Favoriten im MDax zählten Fraport <DE0005773303>, die Aktien verteuerten sich nach endgültigen Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers für August um rund 1,8 Prozent. Die Passagierzahlen hätten sich wie erwartet stark erholt, kommentierte ein Händler.

In den hinteren Börsenreihen kam ein Zukauf gut bei den Börsianern an: Der Immobilienkonzern Patrizia übernimmt den Infrastruktur-Investmentmanager Whitehelm Capital und baut sein Auslandsgeschäft damit deutlich aus. Patrizia <DE000PAT1AG3>-Papiere schossen auf den höchsten Stand seit Juli, zuletzt verbuchten sie noch ein Plus von 5,7 Prozent./tav/jha/

--- Von Tanja Vedder, dpa-AFX ---

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