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AKTIE IM FOKUS: Ubisoft verprellt Anlager und Gamer - Aktie fällt 22 Prozent

FRANKFURT (dpa-AFX) -Ein drohender operativer Verlust im laufenden Geschäftsjahr und enttäuschende Ziele für das kommende Geschäftsjahr haben die Aktien von Ubisoft FR0000054470 am Donnerstag massiv unter Druck gesetzt. Mit fast 22 Prozent Kursminus landeten die Papiere des für die Reihe "Assassin's Creed" bekannten Videospieleherstellers bei 18,67 Euro auf dem niedrigsten Niveau seit 2016, bevor sie sich am Vormittag etwas fingen.

Zahlreiche Analysten reagierten mit Abstufungen, darunter auch Richard-Maxime Beaudoux von der Societe Generale (SocGen), der seine Bewertung erst tags zuvor wieder aufgenommen hatte. Er riet nun mit einem Kursziel von 19,70 Euro zum Verkauf. Seine Befürchtungen hinsichtlich des widrigen Umfelds und einer Verzögerung des Spiels "Skull & Bones" hätten sich schnell bewahrheitet. Die Neuigkeiten von Ubisoft seien noch schlimmer als befürchtet. Das Action-Adventure soll nun erst Anfang des Geschäftsjahres 2023/24 auf den Markt kommen.

"Ubisoft hat es wieder getan: "Skull & Bones" wurde ein weiteres Mal verschoben", hieß es im Gamer-Magazin Play3. Neben dem Piratentitel seien drei unangekündigte Spiele eingestellt worden.

SocGen-Analyste Beaudoux geht der Ubisoft-Warnung entsprechend im laufenden Geschäftsjahr von einem operativen Verlust aus und kappte seine Ergebnisschätzungen bis 2025 im Schnitt um etwa ein Viertel. Der bisher schon skeptische Analyst Adrien de Saint Hilaire von der Bank of America senkte sein Kursziel auf 17 Euro und signalisiert der Aktie damit weitere Ungemach.