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Ölpreise legen zu - Rückgang der US-Lagerbestände stützt

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SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen. Marktbeobachter verwiesen auf einen Rückgang der US-Ölreserven und ein vergleichsweise starkes Abschmelzen der amerikanischen Benzinreserven, was für Auftrieb bei den Notierungen am Ölmarkt sorgte. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,75 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 33 Cent auf 71,98 Dollar.

Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 4,7 Millionen Barrel verzeichnet hat. Besonders stark fiel aber der Abbau der Benzinbestände in den USA mit 6,2 Millionen Barrel aus. In den USA schnellt der Benzinverbrauch in der Ferienzeit traditionell in die Höhe.

Ein Rückgang der amerikanischen Reserven sorgt in der Regel für steigende Preise am Ölmarkt. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet. Sie könnte für weitere Impulse sorgen.

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