Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.542,98
    +70,42 (+0,46%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.188,81
    +33,08 (+0,80%)
     
  • Dow Jones 30

    35.680,53
    +77,45 (+0,22%)
     
  • Gold

    1.795,10
    +13,20 (+0,74%)
     
  • EUR/USD

    1,1641
    +0,0011 (+0,09%)
     
  • BTC-EUR

    52.145,00
    -2.093,63 (-3,86%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.449,09
    -53,95 (-3,59%)
     
  • Öl (Brent)

    83,78
    +1,28 (+1,55%)
     
  • MDAX

    34.824,99
    +107,63 (+0,31%)
     
  • TecDAX

    3.796,46
    +16,20 (+0,43%)
     
  • SDAX

    16.909,11
    +34,35 (+0,20%)
     
  • Nikkei 225

    28.804,85
    +96,27 (+0,34%)
     
  • FTSE 100

    7.204,55
    +14,25 (+0,20%)
     
  • CAC 40

    6.733,69
    +47,52 (+0,71%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.091,77
    -123,93 (-0,81%)
     

Zagreb: Erster Judo-Halt nach Olympia

·Lesedauer: 2 Min.

Die Judo-Weltklasse ist wieder im Wettkampffieber. Der Grand Prix von Zagreb ist der erste Halt nach den Olympischen Spielen, auch Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenković wohnte dem ersten Wettkampftag bei.

Aus den Händen von Weltverbandspräsident Marius Vizer erhielt Blandine Pont die Goldmedaille. Die Kämpferin aus der Judo-Nation Frankreich siegte in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm.

Pont unterstrich in Kroatiens Hauptstadt damit eindrucksvoll, dass mit ihr künftig zu rechnen sein wird. Sie siegte im Kampf um Gold gegen ihre Landsfrau Mélanie Vieu. Katharina Tanzer aus Österreich gewann Bronze.

Denis Vieru: „Ich bin ein Meister des Tai-Otoshi"

Bei den Männern bis 66 Kilogramm setzte sich Denis Vieru aus der Republik Moldau durch. Bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte er Außenseiterchancen, blieb aber ohne Edelmetall. In Zagreb hingegen gab es Gold - dank eines Finalsieges über den Russen Abdula Abdulschalilow. Der legte los wie die Feuerwehr, doch Vieru hielt stand und schaltete seinen Gegner mit einem Würgegriff aus.

Für Vieru selbst war im Laufe des Wettkampftags aber eine andere Technik noch viel entscheidender:„Ich bin ein Meister des Tai-Otoshi. Meine Beine sind schnell und leicht. Das ist für mich die wichtigste Technik. Diese einzusetzen, liegt mir."

Priscilla Gneto aus Frankreich ist zurück im Scheinwerferlicht. Zwei Jahre lang nahm sie an keiner Veranstaltung der Welttour teil, in Zagreb gelang ihr die Rückkehr mit Ausrufezeichen und in Gold. In der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm bezwang sie im Schlusskampf die Niederländerin Pleuni Cornelisse. „Das war eine so lange Zeit, in der ich gemerkt habe, dass mir an meinem Sport sehr viel liegt. Ich bin erfreut, zurück zu sein", so Priscilla Gneto.

Für Samuel Hall könnte die Goldmedaille von Zagreb bei den Männern bis 60 Kilo ein Schritt zum internationalen Durchbruch sein. Der 26-jährige Brite gewann erstmals ein Turnier der Welttour.

Angelo Pantano aus Italien stand ihm im Kampf um Gold gegenüber. Pantano legte mt einer Waza-Ari-Wertung vor, doch Hall gewann Gold am Boden, indem er den Italiener mit einer Haltetechnik in Schach hielt und einen Ippon zugesprochen bekam.

Zweites Gneto-Edelmetall - Puljiz überrascht

Astride Gneto (Schwester von Priscilla Gneto) und Amber Ryheul aus Belgien machten den Grand-Prix-Sieg in Zagreb unter sich aus. Das Finale der beiden in der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm ging in die Verlängerung. Auch hier ging es Spitz auf Knopf zu, Ryheul erhielt letztlich einen Ippon für das Anbringen einer Haltetechnik. Für die dreimalige belgische Meisterin war der Sieg von Zagreb auf der Welttour ihr edelmetallisches Erstlingswerk.

In derselben Gewichtsklasse schob sich mit Ana Viktorija Puljiz eine junge Kroatin nach vorn und gewann wie Annika Würfel aus Deutschland Bronze.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.