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Wie Sie sich im Urlaub sicher in Ihre Konten einloggen – 3 wertvolle Tipps

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin
(Bild: Getty)

Gerade unterwegs laufen Nutzer von Smartphone & Co Gefahr, Opfer von Datenklau zu werden. Der Sicherheitsspezialist Avira hat wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre internetfähigen Geräte im Urlaub besser absichern.

Neben Sonnenhut und Badelatschen haben die meisten Urlauber auch Smartphones, Tablets oder Laptops im Gepäck. Vom Hotel aus mal eben den Kontostand checken oder E-Mails lesen – alles kein Problem. Aber gerade unterwegs ist durch andere Verhaltensweisen und Standorte das Risiko viel höher, dass Hacker leichtes Spiel haben.

Der auf Sicherheitslösungen spezialisierte Software-Hersteller Avira hat Tipps zusammen gestellt, die Reisenden helfen sollen, ihre Daten unterwegs besser zu sichern.

1. VPN einrichten

Damit Smartphones unterwegs Social-Media-Kanäle und E-Mail-Konten auf den neusten Stand bringen können, benötigen Sie eine Internetverbindung. Doch die macht sie gerade unterwegs anfällig für Hacker. Deshalb empfiehlt es sich, auf Reisen ein Virtual Private Network, kurz VPN, einzurichten.

Ein VPN oder Virtual Private Network ist ein Dienst, der immer eine sichere Internetverbindung herstellt: Egal, ob Sie rund um die Welt reisen oder im Supermarkt an der Ecke einkaufen. Hierzu nutzt der Dienst private Server an unterschiedlichen virtuellen Standorten und verschlüsselt alle Daten sicher durch den VPN-Server. Dadurch können Hacker die Daten nicht mehr lesen, selbst wenn es ihnen gelingt, sie abzufangen“, erklärt Avira.

VPN ist auf allen Geräten schnell installiert. Allerdings sollten Anwender bei der Suche nach einem geeigneten VPN-Anbieter bestimmte Punkte beachten, raten die Experten. Bei Reisen ins Ausland sei es etwa wichtig, dass der Anbieter in allen Ländern unterstützt. Auch sei es bei einigen VPNs nicht möglich, Inhalte von bestimmten Seiten wie etwa Netflix zu streamen.

Nähere Informationen sowie einen kostenlosen Download des VPNs von Avira finden Sie hier.

2. Vorsicht bei WLAN-Netzwerken

In Cafés, auf Flughäfen oder in Hotels haben Reisende oft die Möglichkeit, kostenlos öffentliche WLAN-Hotspots zu nutzen. Aber gerade da lauern potenzielle Gefahren. Denn wenn sich Hacker im gleichen Netz rumtreiben, haben Sie leichtes Spiel, Ihre persönlichen Daten abzugreifen.

Manche WLAN-Hotspots sind mit Passwort geschützt. Mehr Sicherheit biete das aber nicht, so Avira. Denn schließlich könne sich auch jeder Hacker eine Tasse Kaffee kaufen und sich das Passwort geben lassen.

Auch VPN schützt in öffentlichen Hotspots nicht in vollem Umfang. Das könne zwar verhindern, dass Passwörter und Kreditkartendaten gestohlen werden, schütze die Geräte aber nicht vor Malware.

Also besser: Sichere Verbindungen nutzen, auch wenn sie im Gegensatz zu den öffentlichen Hotspots etwas kosten.

3. Sicherheitsmaßnahmen beachten

Damit der Urlaub nicht durch Datenklau vermiest wird, rät Avira, am besten schon vor der Abreise eine Sicherheitssoftware (gibt es von vielen Anbietern kostenlos) zu installieren. Außerdem sollten die bereits installierten Apps auf dem neuesten Stand sein – Updates schließen oft Sicherheitslücken.

Wer im Urlaub neue Apps herunterladen will, sollte ebenfalls Vorsicht walten lassen.

„Bei vertrauenswürdigen Quellen wie dem Apple App Store oder Google Play sind Sie durch bestimmte Sicherheitsmaßnahmen geschützt. Anders sieht es bei Drittanbietern aus – hier kann ein Download schnell gefährlich werden. Seien Sie daher immer vorsichtig, wenn Sie sich Apps bei weniger bekannten Stores herunterladen“, rät das Sicherheits-Unternehmen.

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