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WDH/BVI: Neugeschäft der Fondsbranche zieht zu Jahresbeginn an

·Lesedauer: 1 Min.

(Im ersten Satz des dritten Absatzes muss es viertes Quartal heißen.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Fondsbranche hat zu Jahresbeginn zugelegt. Das Neugeschäft mit Publikumsfonds und Spezialfonds wuchs im ersten Quartal. Insgesamt warben die Vermögensverwalter von Januar bis März netto rund 59,9 Milliarden Euro an neuem Kapital ein, teilte der Branchenverband BVI am Donnerstag in Frankfurt mit. Im vierten Quartal 2020 hatte die Branche noch 33,9 Milliarden Euro eingesammelt. Das erste Quartal 2021 ist der stärkste Jahresauftakt seit dem Jahr 2015.

Offene Spezialfonds verzeichneten im ersten Quartal Zuflüsse von 31,2 Milliarden Euro. Im Vorquartal hatten sie noch bei 31,7 Milliarden Euro gelegen. Spezialfonds werden für institutionelle Investoren wie Versicherer oder Versorgungswerke aufgelegt.

Die Nettozuflüsse bei den Publikumsfonds waren im vierten Quartal 2020 mit 29,4 Milliarden Euro ähnlich hoch. Diese Produktkategorie wird sowohl von Kleinanlegern als auch von Investmentprofis genutzt. Offene Fonds sind jederzeit handelbar.

Die Anleger fassten hier nach dem Einbruch in der Corona-Krise offenbar vor allen wieder Zutrauen in den Aktienmarkt. Bei den Unterkategorien der offenen Publikumsfonds gab es daher starke Zuflüsse vor allem bei Aktienfonds (plus 22,8 Milliarden Euro). Mischfonds flossen 5,9 Milliarden Euro zu. Mischfonds können etwa sowohl in Aktien als auch in festverzinslichen Anleihen investieren. Zuflüsse erzielten auch Immobilienfonds (plus 2,2 Milliarden Euro). Aus den als defensiv geltenden Geldmarkt- und Rentenfonds flossen hingegen jeweils 0,5 Milliarden Euro ab.

Aus Freien Mandaten gab es Abflüsse in Höhe von 2,4 Milliarden Euro. Bei freien Mandaten handelt es sich um Vermögensverwaltungs-Aufträge, die außerhalb von Investmentfonds betreut werden.

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