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WDH/Aktien Frankfurt Ausblick: Dax macht Vortagesverlust wett

·Lesedauer: 2 Min.

(Im dritten Absatz wurde ein Tippfehler entfernt.)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> dürfte nach den leichten Verlusten zur Wochenmitte den Handel am Donnerstag erholt aufnehmen. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn lag der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex bei 12 826 Punkten und indizierte für das Börsenbarometer ein Plus von 0,51 Prozent. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> wird am Donnerstag rund 0,5 Prozent höher erwartet.

Das dominierende Motto an den Börsen laute derzeit Abwarten, erklärte Marktanalyst Thomas Altmann von QC Partners. Neue Impulse dürften spätestens mit der Präsidentschaftswahl in den USA und dem Ende der britischen Übergangsfrist beim Brexit kommen. "Spätestens dann wird der Dax aus seiner Seitwärtsrange ausbrechen", glaubt der Experte.

Unter den Einzelwerten stehen die Aktien von Bayer <DE000BAY0017> im Anlegerfokus, nachdem der Pharma- und Agrarchemiekonzern zusätzliche Einsparungen angekündigt hatte. Ab 2024 sollen zusätzlich mehr als 1,5 Milliarden Euro pro Jahr an Kosten wegfallen. Dabei sei auch ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen möglich. Zudem formulierten die Leverkusener Umsatz- und Ergebnisziele für 2021. Ein Händler sprach in einer ersten Reaktion von einer Enttäuschung.

Wegen des mauen Ausblicks rechnet Goldman-Sachs-Analyst Keyur Parekh mit sinkenden Markterwartungen im prozentual zweistelligen Ausmaß. Sein Kollege Stephen McGarry von HSBC strich seine Kaufempfehlung und kappte das Kursziel von 79 auf 59 Euro. Er sieht die Ziele für 2021 deutlich unter den bisherigen Markterwartungen und das langfristige Wachstum geringer als bislang gedacht. Zudem monierte er die klaren Einschnitte bei der Dividende. Auf der Handelsplattform Tradegate sackten die Bayer-Papiere um rund 4 Prozent ab.

Die Anteilsscheine von Morphosys reagierten auf Tradegate mit einem Verlust von rund 0,4 Prozent auf die Nachricht, dass Finanzvorstand Jens Holstein seinen Rücktritt zum Jahresende 2020 erklärt hatte. Holstein, der rund zehn Jahre bei dem Biotech-Unternehmen war, sei in der Finanzgemeinde geschätzt gewesen, sagte ein Händler.

Die Airbus-Titel <NL0000235190> befestigten sich auf Tradegate um rund 2 Prozent. Zuvor hatte die Privatbank Berenberg eine Kaufempfehlung für die Papiere ausgesprochen und das Kursziel von 69 auf 76 Euro angehoben. Die langfristige Bewertung des Flugzeugbauers erscheine attraktiv und könne nicht länger ignoriert werden, da die Chancen zunehmend die Risiken überwögen, schrieb Analyst Andrew Gollan.