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Was wird aus Magath bei Würzburg?

·Lesedauer: 2 Min.
Was wird aus Magath bei Würzburg?
Was wird aus Magath bei Würzburg?

Um 14.51 Uhr am Samstagnachmittag war der Abstieg der Würzburger Kickers aus der 2. Bundesliga perfekt.

Ein 1:3 (0:0) im Kellerduell gegen den VfL Osnabrück hatte die letzten, vagen Hoffnungen der Mainfranken zerstört, nach dem umjubelten Aufstieg im vergangenen Jahr doch noch die Klasse erhalten zu können. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Die Saison war sehr kompliziert, es tut weh, extrem weh. Wir werden das in aller Ruhe und Sachlichkeit analysieren. Es muss sich jeder hinterfragen", sagte Sport-Vorstand Sebastian Schuppan bei Sky und machte schon mal klar: "Es wird auf jeden Fall ein neuer Cheftrainer kommen."

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Was wird aus Felix Magath bei Würzburg?

Ob "Spiritus Rector" Felix Magath, Fußballchef bei Sponsor Flyeralarm in der Sparte Global Soccer, bei der Entscheidungsfindung noch eine Rolle spielt? Laut Medienberichten scheint das nicht unbedingt der Fall zu sein. Denn die Personalrochaden in dieser Saison haben den Kickers nicht gutgetan.

Gleich drei Fußballlehrer wurden verschlissen, Ralf Santelli konnte am Ende auch keine Wende mehr auf der Kickers-Trainerbank herbeiführen. Im September 2020 hatten sich die Unterfranken nach zwei Ligaspielen etwas überraschend von Aufstiegstrainer Michael Schiele getrennt.

Nachfolger Marco Antwerpen holte in fünf Spielen einen Zähler und wurde nach 41 Tagen durch Bernhard Trares ersetzt. Dieser hatte in 18 Spielen insgesamt 15 Punkte geholt. Der Abstieg der Kickers hatte sich somit schon seit Wochen angedeutet. (Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Die Partie am Samstag war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Die Kickers hatten Probleme, ins Spiel zu kommen. Am Ende waren die Osnabrücker einfach cleverer im Torabschluss.

Christian Santos (52.) brachte die Niedersachsen, die weiter auf die Zweitliga-Zugehörigkeit hoffen dürfen, in Führung. Frank Ronstadt (67.) traf per Freistoß zum Ausgleich. Ulrich Taffertshofer (79.) und Ludovit Reis (85.) sicherten den VfL-Sieg in Würzburg. Für Würzburg war es die 21. Saisonpleite (nur fünf Siege), angesichts von 67 (!) Gegentoren waren die Kickers einfach nicht konkurrenzfähig.

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