Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.773,38
    -39,65 (-0,31%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.452,42
    +4,11 (+0,12%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,86 (+1,05%)
     
  • Gold

    1.807,50
    +6,00 (+0,33%)
     
  • EUR/USD

    1,0428
    +0,0001 (+0,01%)
     
  • BTC-EUR

    18.999,16
    +589,76 (+3,20%)
     
  • CMC Crypto 200

    429,06
    +8,92 (+2,12%)
     
  • Öl (Brent)

    110,37
    +1,94 (+1,79%)
     
  • MDAX

    25.505,48
    -331,77 (-1,28%)
     
  • TecDAX

    2.881,39
    -13,13 (-0,45%)
     
  • SDAX

    11.854,13
    -76,47 (-0,64%)
     
  • Nikkei 225

    26.153,81
    +218,19 (+0,84%)
     
  • FTSE 100

    7.232,65
    +64,00 (+0,89%)
     
  • CAC 40

    5.954,65
    +23,59 (+0,40%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,14 (+0,90%)
     

VW schließt Millionenvergleich bei Massenklage im Dieselskandal

LONDON/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Der Automobilkonzern Volkswagen <DE0007664039> hat nach einer britischen Massenklage im Dieselskandal einen Vergleich in Höhe von rund 227 Millionen Euro (193 Mio Pfund) geschlossen. Geklagt hatten mehr als 90 000 Besitzer von Diesel-Fahrzeugen der Volkswagen-Marken VW, Audi, Seat und Skoda wegen manipulierter Emissionsdaten. Das Verfahren, das im Januar 2023 am Londoner High Court verhandelt werden sollte, gilt als größte je vor einem englischen Gericht vorgebrachte Sammelklage.

Im Rahmen des Vergleichs seien keinerlei Eingeständnisse von Haftung, Kostenverursachung oder Verlust gemacht worden, betonte der Konzern in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Klägerseite am Mittwoch. Zugleich entschuldigte sich VW aber bei seinen Kunden für den Einbau der Manipulationssoftware und erklärte, deren Vertrauen zurückgewinnen zu wollen. "Der Vergleich ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Volkswagen Group, um die zutiefst bedauerlichen Vorfälle bis zum September 2015 hinter sich zu lassen", sagte VW-Chefjurist Philip Haarmann der Mitteilung zufolge.

Der Geschäftsführer der Anwaltsfirma Slater and Gordon, die etwa 70 000 Kläger vertrat, zeigte sich "immens stolz" auf das Ergebnis. "Der Vergleich macht einen langen, komplexen und teuren Gerichtsprozess überflüssig, und wir sind erfreut, dass wir diese Einigung für unsere Klienten als Ergebnis der Sammelklage erreicht haben."

Eine sogenannte Abschalteinrichtung hatte bei dem in Millionen Autos verbauten Dieselmotor EA189 erkannt, ob der Wagen in einer Testsituation war. Nur dann war die Stickoxid-Reinigung ganz aktiviert, während auf der Straße ein Vielfaches an Schadstoffen in die Luft geblasen wurde.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.