Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    14.462,19
    +230,90 (+1,62%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.808,86
    +68,55 (+1,83%)
     
  • Dow Jones 30

    33.212,96
    +575,77 (+1,76%)
     
  • Gold

    1.850,60
    +3,00 (+0,16%)
     
  • EUR/USD

    1,0739
    +0,0006 (+0,05%)
     
  • BTC-EUR

    26.878,00
    -376,21 (-1,38%)
     
  • CMC Crypto 200

    625,79
    -3,71 (-0,59%)
     
  • Öl (Brent)

    115,07
    +0,98 (+0,86%)
     
  • MDAX

    29.749,55
    +319,28 (+1,08%)
     
  • TecDAX

    3.178,93
    +82,39 (+2,66%)
     
  • SDAX

    13.695,42
    +145,83 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    26.781,68
    +176,84 (+0,66%)
     
  • FTSE 100

    7.585,46
    +20,54 (+0,27%)
     
  • CAC 40

    6.515,75
    +105,17 (+1,64%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.131,13
    +390,48 (+3,33%)
     

Vishal Garg kehrt als CEO von Better.com zurück

·Lesedauer: 4 Min.
Vishal Garg wird seine Vollzeitaufgaben als CEO wieder aufnehmen.
Vishal Garg wird seine Vollzeitaufgaben als CEO wieder aufnehmen.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Vishal Garg, Gründer der digitalen Hypothekenbank Better.com, kehrt ins Amt des CEO zurück. Garg war vor fast zwei Monaten unter Beschuss geraten, weil er rund 900 Mitarbeiter per Zoom-Call entlassen hatte. Daraufhin war er auf Wunsch des Vorstands von Better.com als CEO zurückgetreten. Seitdem hat das Unternehmen eine Überprüfung durchgeführt und will nun seine Führung mit einem neuen Vorstandsvorsitzenden, einem Präsidenten und einem Chief Human Resources Officer ausbauen.

In einem Brief an die Mitarbeiter, der vom „Wall Street Journal“ eingesehen wurde, sagte der Vorstand des Online-Hypothekengebers, Garg habe während der Pause über seine Führung nachgedacht und mit einem Executive Coach zusammengearbeitet. Garg entschuldigte sich per E-Mail bei den Mitarbeitern. Der CEO versprach auch, „überlegter“ in der Kommunikation mit den Mitarbeitern zu sein und „mehr Vertrauen“ in andere Führungskräfte des Unternehmens zu setzen. [Mehr bei CNBC und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Derzeit zeigt sich ein Trend innerhalb der Startup-Szene, zumindest anekdotisch. Diverse Gründer behaupten, auch ohne Powerpoint viel Geld bekommen zu haben. Hat das Pitchdeck ausgedient? [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

1Password, eine Passwortverwaltungs-App mit Sitz in Toronto, hat nach eigenen Angaben 620 Millionen US-Dollar gesammelt. Damit kommt das Fintech auf eine Bewertung von 6,8 Milliarden Dollar und wird eines der wertvollsten Technologieunternehmen Kanadas. 1Password begann als Verbraucher-Passwortverwaltungs-App und startete 2015 mit der Entwicklung eines Produkts für Unternehmen. Die Business-Version von 1Password, die sich in mehrere andere Arbeitsplattformen integrieren lässt, wird inzwischen von über 100.000 Unternehmen verwendet, darunter Slack und IBM. [Mehr bei CNBC]

Bei Crypto.com sind Hunderte von Kundenkonten gehackt worden. Kris Marszalek, CEO der viertgrößten Kryptobörse der Welt, sagte am Mittwoch in einem Interview, dass rund 400 Kundenkonten bei einem Hack kompromittiert wurden. Marszalek gab keine Einzelheiten darüber bekannt, wie es zu dem Hack kam, sagte jedoch, dass die Börse „ungefähr 13 bis 14 Stunden“ nach dem Vorfall wieder online war. Crypto.com hat am Sonntag erstmals Auszahlungen auf seiner Plattform ausgesetzt, nachdem es festgestellt hatte, dass eine kleine Anzahl von Benutzern verdächtige Aktivitäten auf ihren Konten gemeldet hatten. [Mehr bei Techcrunch und The Verge]

Der Halbleiterboom hat dem niederländischen Technologiekonzern ASML ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum beschert. 2021 verzeichnet der Halbleiterausrüster ein Umsatzwachstum von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte von 3,55 Milliarden Euro 2020 auf 5,88 Milliarden Euro 2021. Für dieses Jahr erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum in Höhe von 20 Prozent. Vorstandschef Peter Wennink sagte: „Die größte Herausforderung, die wir derzeit sehen, ist, dass die Nachfrage unsere Kapazität deutlich übersteigt.“ [Mehr bei Handelsblatt]

Die Deutsche Telekom steigt in den Markt der cloudbasierten Telefonie ein. Zusammen mit dem französischen Anbieter Aircall will die Telekom ein Angebot für Cloud-Telefonie für Unternehmen schaffen. Dabei werden alle Funktionen einer Telefonanlage im Rechenzentrum des Providers betrieben und über das Internet bereitgestellt. Bisher hatte die Telekom dieses Segment Spezialfirmen wie Vonage oder NFON überlassen. Die Deutsche Telekom Capital Partners, der Risikokapitalgeber der Deutschen Telekom, hatte bereits 2020 in das französische Startup Aircall investiert. [Mehr bei Handelsblatt]

Dovetail, ein australisches Softwareunternehmen, hat eine Serie-A-Runde im Wert von 63 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Die Runde stand unter der Leitung von Accel. Das Unternehmen hat damit insgesamt etwas mehr als 70 Millionen Dollar aufgebracht. Das Produkt von Dovetail ist eine Software, die es Kunden ermöglicht, Benutzerfeedbackdaten aus Umfragen als Audio-, Video- und Textantworten zu sammeln. Die Daten können daraufhin markiert, maschinell analysiert und im gesamten Unternehmen geteilt werden. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Grün, jung und innovativ – so soll die Finanzwelt der Zukunft aussehen, geht es nach Blackrock-Chef Larry Fink. In seinem Rundschreiben an die Konzern-Manager betont der CEO des Vermögensverwalters, dass Gründerinnen und Gründer der Startup-Szene die Rahmenbedingungen am Markt verändert haben. Wir verraten euch, in welchen Branchen Fink die nächsten 1000 Einhörner sieht. [Mehr bei Gründerszene]

Ihr wollt nichts verpassen? Dann abonniert doch unseren Gründerszene Newsletter! Der erscheint jeden Morgen um 8:30 Uhr und bringt euch alle wichtigen Neuigkeiten direkt ins Postfach.

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.