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Verdi-Chef pocht auf unbürokratische Hilfe für Kulturbranche

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BERLIN (dpa-AFX) - Verdi-Chef Frank Werneke hat eine unbürokratische Auszahlung der versprochenen Hilfen für Soloselbstständige gefordert. Die Betroffenen in der Kultur- Veranstaltungsbranche dürften nicht mit einem komplizierten Antragsverfahren überfordert werden, sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der bürokratische Aufwand für bisherige Darlehensprogramme sei sehr groß. Für Soloselbstständige müssten die angekündigten Hilfen als Zuschuss und unbürokratisch erfolgen. Verdi vertritt selbst rund 30 000 Soloselbstständige. Werneke begrüßte, dass Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern und Solo-Selbstständige 75 Prozent des Umsatzes vom Vergleichsmonat November 2019 ersetzt bekommen sollen. In weiten Teilen der Kulturbranche besteht große Zukunftsangst.