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US-Verteidigungsminister: Abrams-Kampfpanzer sind 'bald' in der Ukraine

RAMSTEIN (dpa-AFX) -Die von den USA bereits zugesagten Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams sollen schon "bald" in die Ukraine geliefert werden. Das sagte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Dienstag bei einer Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Die USA beteiligten sich zudem an der Ausbildung ukrainischer Piloten an westlichen Kampffliegern vom Typ F-16, betonte Austin auf der größten Air Base außerhalb der Vereinigten Staaten. "Es ist ein Engagement für die langfristige Sicherheit in Europa und darüber hinaus."

Die US-Regierung hatte im Januar angekündigt, der Ukraine 31 Abrams-Kampfpanzer zu liefern. Im März sprach das Pentagon schließlich von einer geplanten Lieferung an Kiew im Herbst.

Zur fünften Konferenz dieser Art im pfälzischen Ramstein lud Austin ranghohe Militärs und Verteidigungsminister aus etwa 50 Mitgliedsländern der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe ein. Zu dieser Gruppe gehört auch Deutschland. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nahm wegen einer Corona-Erkrankung nicht teil.

"Während wir uns hier treffen, kämpfen die ukrainischen Truppen hart darum, ihr Hoheitsgebiet von russischen Angreifern zurückzuerobern", sagte Austin. Die ukrainische Gegenoffensive mache Fortschritte. Die Erfolge Kiews hingen aber auch von den Mitteln ab, die die Mitglieder der Kontaktgruppe bereitstellten. "Und unser gemeinsames Engagement wird in den gegenwärtigen Kämpfen - und auf dem langen Weg, der vor uns liegt - von entscheidender Bedeutung sein."

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Die Zeit sei in diesem Krieg nicht auf der Seite des russischen Präsidenten Wladimir Putin, meinte Austin. "Die Zeit ist nie auf der Seite eines Diktators, der einen imperialen Krieg aus freien Stücken beginnt. Und die Zeit ist nie auf der Seite der Aggression."

Russland führt seit dem 24. Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine. Der Westen unterstützt Kiew bei der Verteidigung unter anderem mit umfangreichen Waffenlieferungen.