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Die US-Pizzakette Domino’s zieht sich aus Italien zurück – am Geschmack soll es aber nicht gelegen haben

 - Copyright: Emily Elconin/Bloomberg via Getty Images
- Copyright: Emily Elconin/Bloomberg via Getty Images

Domino's hat versucht, Italienern Pizza nach amerikanischer Art zu verkaufen und ist damit nicht sehr gut angekommen. Das US-Pizzaunternehmen hat sich aus Italien zurückgezogen und die letzte seiner 29 Filialen dort geschlossen, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg".

Das erste Domino's in Italien wurde 2015 eröffnet. Das Unternehmen hoffte, sich mit zwei Dingen von der Konkurrenz abzuheben. Zum einen, dass die Pizzen ausgeliefert wurden.

Der ehemalige CEO Patrick Doyle sagte 2014, dass es noch Hoffnung für eine eindeutig amerikanische Pizzakette gebe, da die Italiener nicht viele Möglichkeiten hätten, sich eine Pizza nach Hause liefern zu lassen. "Es gibt eine Menge Pizza, aber es gibt nicht viele Lieferdienste für Pizza", sagte Doyle. "Es könnte also noch eine Chance geben."

Als Domino's zum ersten Mal in Mailand ein Geschäft eröffnete, sagte Alessandro Lazzaroni, der das Geschäft der Marke in dem Land leitete: "Wir werden auch die hervorragende Technologie von Domino's nutzen, die wie keine andere in der Lage ist, Online-Lieferdienste zu betreiben. So können wir den Italienern das bringen, was ihnen völlig fehlt: eine sehr gute lokale Pizza, die zu Hause schnell und heiß serviert wird und die mit wenigen Klicks und zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis online bestellt werden kann."

Auf der Speisekarte von Domino's Italy stehen Pizzen im amerikanischem Stil

Das zweite Verkaufsargument der Marke in Italien sollte ihr amerikanischer Gaumen für Pizza sein, kombiniert mit ihrem Beibehalten der italienischen Pizzatradition.

"Wir werden ein von uns entwickeltes Rezept mit lokalem Weizen verwenden", sagte Lazzaroni bei der Eröffnung von Domino's in Mailand. "Alles andere ist rein italienisch. Wir beziehen alle unsere Produkte von italienischen Herstellern. Wir haben unser eigenes Rezept entwickelt, ausgehend vom ursprünglichen Pizzarezept, mit italienischen Produkten, wie 100 Prozent Tomatensauce und Mozzarella, und Produkten wie Prosciutto di Parma, Gorgonzola, Grana Padano und Mozzarella di bufala Campana."

Auf der Speisekarte von Domino's Italy stehen Pizzen im amerikanischem Stil, wie eine Cheeseburger-Pizza, eine BBQ-Chicken-Pizza und eine Hawaii-Pizza. Einmal sagte Lazzaroni, dass er hoffte, bis zum Jahr 2030 850 neue Domino's-Filialen in ganz Italien zu eröffnen, zusätzlich zu den etwa 30, die es zu diesem Zeitpunkt bereits gab.

Doch schon bald begannen andere Konkurrenten, sich ein Stück des Lieferservices abzuschauen, vor allem während der Pandemie, als die Kunden häufiger den Lieferservice in Anspruch nahmen. "ePizza SpA", das italienische Unternehmen, das die Master-Franchiserechte für den Betrieb von Domino's in Italien innehatte, machte laut "Bloomberg" für die Schließungen ein "erhöhtes Maß an Wettbewerb auf dem Essensliefermarkt" verantwortlich.

Domino's reagierte nicht auf eine Anfrage von Business Insider.

Dieser Text wurde von Lisa Ramos-Doce aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.