Deutsche Märkte öffnen in 5 Stunden 47 Minuten
  • Nikkei 225

    26.694,27
    -53,87 (-0,20%)
     
  • Dow Jones 30

    31.928,62
    +48,38 (+0,15%)
     
  • BTC-EUR

    27.659,86
    +241,40 (+0,88%)
     
  • CMC Crypto 200

    660,94
    +5,11 (+0,78%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.264,45
    -270,83 (-2,35%)
     
  • S&P 500

    3.941,48
    -32,27 (-0,81%)
     

UN-Einrichtung: Handelswege für ukrainisches Getreide offen halten

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Das Welternährungsprogramm dringt darauf, Handelswege für Getreide aus dem Kriegsland Ukraine offen zu halten. "Trotz des Krieges wird die Ukraine wohl auch in diesem Jahr Weizen anbauen und ernten können, wenn auch nur etwa die Hälfte der üblichen Menge", sagte der Direktor des Deutschland-Büros der UN-Institution, Martin Frick, der "Augsburger Allgemeinen" (Dienstag). Diese Lebensmittel seien gerade in Afrika oder im Nahen Osten extrem wichtig für die Versorgung der Bevölkerung. "Wir fordern, dass neben dem humanitären Zugang zu Menschen, die in der Ukraine eingeschlossenen sind, die Handelswege für Getreide trotz des Ukraine-Krieges offen bleiben."

Die Ukraine zählt zu den wichtigsten Getreideexporteuren der Welt. Aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen das Land ist vor allem der Seeweg für die Auslieferung großer Mengen Getreide blockiert. Die Weltmarktpreise haben sich deutlich erhöht. "Es droht die schwerste globale Ernährungskrise der vergangenen Jahrzehnte, die vor allem die Ärmsten in Afrika, im Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum betreffen wird", sagte vor wenigen Tagen Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD).

Am Montag wurde bekannt, dass die Bundesregierung mithilfe europäischer Eisenbahnunternehmen den Getreideexport aus der Ukraine sicherstellen will. "Als Schienenverkehrsbeauftragter setze ich mich dafür ein, dass die 20 Millionen Tonnen Getreide abgefahren werden können, um eine Welthungerkatastrophe abzuwenden", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Michael Theurer (FDP), dem "Handelsblatt". Über die konkrete Umsetzung liefen derzeit die Abstimmungen, hieß es bei der Deutschen Bahn.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.