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Umfrage: Mehrheit für Gäste-Obergrenze bei privaten Feiern

·Lesedauer: 2 Min.

KÖLN (dpa-AFX) - Laut einer Umfrage ist eine große Mehrheit der Deutschen einverstanden damit, zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die Zahl der Gäste bei privaten Feiern zu begrenzen. Es gehe in die richtige Richtung, hier höchstens 50 Gäste zu erlauben, sagten 85 Prozent der Befragten in einer am Donnerstag veröffentlichten, repräsentativen Umfrage von infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend im Auftrag der "Tagesthemen". Nur 13 Prozent äußerten demnach die Auffassung, dies gehe in die falsche Richtung.

Am Dienstag hatten die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbart, Teilnehmerzahlen von Feiern zu begrenzen, wenn ein erhöhtes Infektionsgeschehen vorliegt. Gibt es in einem Landkreis binnen einer Woche mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern, darf es dort nur noch Feiern in öffentlichen Räumen mit maximal 50 Menschen geben. Für private Feiern wird eine Obergrenze von 25 Menschen empfohlen. Betragen die Neuinfektionen in einem Landkreis mehr als 50 pro 100 000 Einwohnern, liegt die Grenze für Feiern in öffentlichen Räumen bei höchstens 25 Teilnehmern; für private Feiern wird dann eine Höchstzahl von 10 Menschen empfohlen.

Für bestimmte Orte gilt außerdem wegen eines stärkeren Infektionsgeschehens eine verschärfte Maskenpflicht, womit das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dort auch auf belebten öffentlichen Straßen und Plätzen vorgeschrieben ist. Dies heißen der Umfrage zufolge 63 Prozent der Deutschen gut, während für 34 Prozent die Auflage in die falsche Richtung geht.

Eine Mehrheit der Befragten (78 Prozent) wünscht sich auch mehr Einheitlichkeit unter den Bundesländern bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Jeder Fünfte (20 Prozent) will das nicht. Dass man bei der Eindämmung der Pandemie eher auf die Eigenverantwortung der Menschen statt auf strenge Regeln setzen sollte, befürwortet laut Umfrage eine knappe Mehrheit (54 Prozent); 43 Prozent stimmen dem nicht zu. 92 Prozent sind der Auffassung, dass die Corona-Krise nur bewältigt werden kann, wenn die Menschen solidarischer miteinander umgehen.