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Trotz Corona-Krise will Lime E-Tretroller-Expansion fortsetzen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Trotz Corona-Krise will der E-Tretroller-Verleiher Lime an seinen Expansionsplänen festhalten. "Unser Ziel ist es, unsere Marktführerschaft zu verteidigen", sagte Deutschland-Chef Jashar Seyfi der Deutschen Presse-Agentur. "Dafür reicht es nicht, sich zurückzulehnen. Wir müssen an verschiedenen Fronten aktiv werden." Mit inzwischen rund 40 000 Fahrzeugen hat das Unternehmen seine Flotte in Deutschland im laufenden Jahr fast verdoppelt. Ein Großteil besteht aus den E-Scootern. Elektro-Fahrräder machen laut Seyfi rund 15 bis 20 Prozent der Flotte aus. Inzwischen ist Lime in rund 30 Städten vertreten. Weitere sollen folgen.

Im kommenden Jahr will Lime zudem eine neue Roller-Generation auf die Straßen bringen, die mit einem austauschbaren Akku ausgestattet sein werde. Die Fahrzeuge müssten dann zum Aufladen nicht jedes Mal eingesammelt werden. Seyfi plant außerdem mit neuen Fahrzeugtypen. "Es wird ein weiteres Elektrofahrzeug hinzukommen, das uns dabei helfen soll, noch mehr Handlungsfälle abzudecken." Auf der eigenen Plattform sollen zudem Drittanbieter integriert werden können.

Mit den Plänen rüstet sich das aus den USA stammende Unternehmen Lime für den künftigen Wettbewerb auf dem nach wie vor schwer umkämpften europäischen Markt für E-Tretroller. Hier ist vor allem die Konkurrenz aus Europa stark. Während kleinere Anbieter wie das deutsche Unternehmen Circ inzwischen von größeren übernommen wurden oder ganz verschwunden sind, verkündete das Berliner Start-up Tier im November, 250 Millionen US-Dollar (rund 205,6 Millionen Euro) bei Investoren eingesammelt zu haben.