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Studie: Home Office macht Arbeit effektiver

Home Office steigert die Produktivität (Bild: thinkstock)
Home Office steigert die Produktivität (Bild: thinkstock)

Viele Arbeitgeber stehen dem Home Office noch skeptisch gegenüber. Sie befürchten, dass sich die Angestellten beim nicht beaufsichtigten Arbeiten zuhause klammheimlich auf die faule Haut legen. Offenbar ist allerdings das Gegenteil der Fall: Laut einer Studie sind Heimarbeiter sehr viel produktiver als ihre Kollegen im Büro.

Forscher der Elite-Universität Stanford hatten sich für ihre Studie die chinesische Reiseagentur Ctrip mit 16.000 Angestellten ausgesucht. Freiwillige aus dem Call Center arbeiteten neun Monate lang von zuhause aus. Ihre Produktivität nahm um 13 Prozent zu, wie die Studie ergeben hat. In erster Linie stieg die Arbeitszeit: Im Home Office wurden erstaunlicherweise weniger Pausen gemacht, zudem meldeten sich die Angestellten seltener krank. Die Call-Center-Agenten schafften im ruhigen Umfeld daheim aber auch mehr Anrufe.

Das Projekt war derart erfolgreich, dass Ctrip schließlich sämtlichen Angestellten die Heimarbeit angeboten hat. Daraufhin erhöhte sich die Produktivität im Home Office sogar weiter, von zunächst 13 Prozent während der Studie auf schließlich 22 Prozent. Die Forscher erklärten sich den Anstieg mit einer natürlichen Selektion. Besonders für das Home Office geeignete Menschen hatten die Option in Anspruch genommen. Diejenigen, denen die Arbeit in den eigenen vier Wänden nicht gefallen hatte, waren hingegen freiwillig ins Büro zurückgekehrt. Das betraf immerhin rund die Hälfte der Studienteilnehmer, die vor allem die sozialen Kontakte zu den Kollegen vermissten. Viele befürchteten auch, bei Beförderungen übergangen zu werden.

Work from Home kann sich der Studie zufolge für Arbeitgeber in barer Münze auszahlen. Ctrip sparte demnach rund 2.000 US-Dollar pro Jahr und Angestellten im Home Office. Zwei Drittel der eingesparten Summe kamen durch geringere Büromieten zustande.

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