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Soldaten aus Afghanistan sollen bis Weihnachten zuhause sein

·Lesedauer: 1 Min.

Donald Trump will zu Weihnachten alle Truppen aus Afghanistan abziehen. Die Taliban sollen sich im Gegenzug weiter um Friedensgespräche bemühen.

Seit 2001 sind amerikanische Soldaten in Afghanistan stationiert. Foto: dpa
Seit 2001 sind amerikanische Soldaten in Afghanistan stationiert. (Bild: dpa)

US-Präsident Donald Trump hat einen vollständigen Abzug der amerikanischen Truppen aus Afghanistan zum Jahresende in Aussicht gestellt. “Die wenigen tapferen Männer und Frauen, die noch in Afghanistan dienen, sollten bis Weihnachten zuhause sein”, schrieb Trump am Mittwoch bei Twitter. Nähere Angaben machte er dazu nicht. Der US-Präsident hatte erst Mitte September angekündigt, dass die Truppenstärke rasch auf weniger als 4.000 gesenkt werden solle.

Afghanistan-Krieg längster der US-Geschichte

Der Krieg in Afghanistan ist der längste in der Geschichte der USA. Seit 2001 sind amerikanische Soldaten in dem Land. Nach den Anschlägen vom 11. September jenes Jahres waren von den USA angeführte Truppen dort einmarschiert.

Am 29. Februar unterzeichneten die USA mit den militant-islamistischen Taliban ein Abkommen, das einen schrittweisen Abzug der Nato-Soldaten aus Afghanistan vorsieht. Die Taliban verpflichteten sich im Gegenzug zu innerafghanischen Friedensgesprächen.

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Anfang August informierten die USA ihre Nato-Verbündeten dann über Pläne zum Abzug weiterer Soldaten aus Afghanistan. Damals hieß es, dass die Vereinigten Staaten ihre Truppen bis Ende November auf knapp unter 5.000 reduzieren wollen. Davor waren noch etwa 8.600 Soldaten in dem von jahrelangen Gefechten und Anschlägen zermürbten Land.

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