Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.325,58
    +162,06 (+0,89%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.950,98
    +43,68 (+0,89%)
     
  • Dow Jones 30

    39.497,02
    +346,69 (+0,89%)
     
  • Gold

    2.341,40
    +10,20 (+0,44%)
     
  • EUR/USD

    1,0733
    +0,0036 (+0,33%)
     
  • Bitcoin EUR

    56.586,84
    -3.117,83 (-5,22%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.261,36
    -48,36 (-3,69%)
     
  • Öl (Brent)

    81,52
    +0,79 (+0,98%)
     
  • MDAX

    25.703,64
    +407,46 (+1,61%)
     
  • TecDAX

    3.300,63
    +14,00 (+0,43%)
     
  • SDAX

    14.550,31
    +76,60 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    38.804,65
    +208,18 (+0,54%)
     
  • FTSE 100

    8.281,55
    +43,83 (+0,53%)
     
  • CAC 40

    7.706,89
    +78,32 (+1,03%)
     
  • Nasdaq Compositive

    17.645,54
    -43,82 (-0,25%)
     

Selenskyj zu Ukraine-Konferenz in Berlin erwartet - Rede im Bundestag

BERLIN (dpa-AFX) -Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Dienstag zu einer internationalen Wiederaufbaukonferenz für sein Land in Berlin erwartet, die er zusammen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eröffnen will. Am Nachmittag will der Staatschef des von Russland angegriffenen Landes zudem eine Rede im Bundestag halten. Es ist sein dritter Berlin-Besuch seit der russischen Invasion vor mehr als zwei Jahren.

Zu der Wiederaufbaukonferenz werden etwa 2000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von internationalen Organisationen erwartet. Es ist keine Geberkonferenz, bei der Geld für den Wiederaufbau gesammelt werden soll, sondern es geht vielmehr um die Vernetzung der relevanten Akteure.

Im Bundestag hatte Selenskyj bereits am 17. März 2022, drei Wochen nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, zu den Abgeordneten gesprochen. Damals wurde er per Video live in den Plenarsaal zugeschaltet und flehte den Bundeskanzler geradezu um mehr militärische Unterstützung an: "Lieber Herr Bundeskanzler Scholz, reißen Sie diese Mauer nieder. Geben Sie Deutschland die Führungsrolle, die Deutschland verdient."

Inzwischen ist Deutschland der zweitwichtigste Unterstützer der Ukraine nach den USA, was die militärische und finanzielle Hilfe angeht. Kanzler Scholz lässt dennoch weiter Wünsche der Ukraine offen. So will er keine Taurus-Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 Kilometern liefern und ist anders als der französische Präsident Emmanuel Macron strikt dagegen, Nato-Soldaten in die Ukraine zu schicken. Macron hatte in der vergangenen Woche angekündigt, zusammen mit anderen Ländern Militärausbilder in das Kriegsgebiet entsenden zu wollen.