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Scharfe Kritik an Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner nach illegaler Après-Ski-Party

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Bekannt durch seinen Erfolg mit seinem Startup Runtastic und jetzt in der Kritik: Florian Gschwandtner.
Bekannt durch seinen Erfolg mit seinem Startup Runtastic und jetzt in der Kritik: Florian Gschwandtner.

Ein Video von dicht gedrängten Partygästen, ohne Masken tanzend und feiernd in einem dunklen Kitzbüheler Club, Gigi D'Agostino dröhnt aus den Lautsprechern, ein Schwenk offenbart gekühlten Dom Perignon Champagner und gefüllte Gläser. Diesen feuchtfröhlichen Après-Ski-Moment veröffentlichte Florian Gschwandtner am Wochenende auf seinem Instagram-Profil. Gschwandtner, dessen Fitness-Startup Runtastic im Jahr 2015 für 220 Millionen Euro an Adidas ging, gilt seither als Vorzeige-Gründer der Österreicher Startup-Szene.

Im Video scheint er allerdings weniger vorbildlich. Denn obwohl das Skifahren in seinem Heimatland erlaubt ist, dürfen Gäste Speisen und Getränke nur sitzend zu sich nehmen. Après-Ski-Feiern sind seit Beginn der Ski-Saison ausdrücklich verboten, so soll verhindert werden, dass das Coronavirus sich ausbreitet.

"Es tut mir leid, meiner Vorbildfunktion nicht gerecht geworden zu sein“

Kurz nach der Veröffentlichung löschte Gschwandtner das Video am Sonntag wieder von seinem Profil. Doch die Nachricht über den Millionär und die illegale Feier verbreitete sich rasant. Zahlreiche Österreicher Medien berichteten über den Vorfall.

Inzwischen entschuldigte sich der 38-Jährige Gründer auf Instagram: „In der heutigen, für uns alle schwierigen Zeit, war es ein Fehler nach einem Skitag noch mit Freunden am Après Ski teilzunehmen. Es tut mir leid, meiner Vorbildfunktion hier nicht gerecht geworden zu sein“, schreibt er. Ebenso teilte er mit, dass er in den vergangenen Tagen und Wochen den Eindruck erhalten habe, dass alle Beteiligten in der Skiregion Kitzbühel „stets bemüht sind, alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten“.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 3714 machte Kitzbühel unlängst Schlagzeilen über die Explosion der Fallzahlen und verschärfte die Corona-Maßnahmen: Seit dem 14. Januar gilt in dem beliebten Tiroler Skiort die FFP2-Maskenpflicht nun sogar im Freien.

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