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Sarah Connor: Viel Kritik nach "Cancel Culture"-Kommentar

·Lesedauer: 1 Min.

In der aktuellen Staffel von 'The Voice' geht es drunter und drüber. Sarah Connor (41) hat als Coach gleich zwei Talente verloren. Einer ging aus persönlichen Gründen, doch der beim Publikum sehr beliebte Anouar Chauech wurde aus der Show gekickt.

"Mehrfach gegen Werte verstoßen"

ProSieben und Sat.1 hatten den Rauswurf des Favoriten mit respektlosem Verhalten begründet: "Im Umfeld der Proben hat er mehrfach gegen die Werte verstoßen, für die #TheVoice steht: Fairness und respektvoller Umgang miteinander", hieß es auf Twitter. Zum Erstaunen vieler zeigte sich jetzt jedoch, dass Sarah die Entscheidung wohl nicht mitgetragen hatte. In der Livesendung äußerte sich die Sängerin ('Vincent') am Sonntagabend (28. November) kritisch über das Show-Aus ihres Schützlings. Sie wolle nicht für "Cancel Culture" stehen, so die Musikerin. "Ich glaube, dass es Gründe dafür gibt, wenn jemand jemand anderen abwertend behandelt. Darum gab es in den letzten Tagen viele intensive Gespräche mit meinem Team." Sie warb für Verständnis, dass sich Menschen so verhalten, sei "für Inklusion". Doch das kam gerade auf Social Media nicht gut an.

Sarah Connor im Kreuzfeuer der Kritik

Nun ist zwar anzunehmen, dass Sarah Connor mit den von ihr erwähnten "Gründen", die hinter den Verfehlungen stecken, nicht etwa Provokationen der anderen Kandidaten meinte, sondern eher auf Anouars Persönlichkeit und die Ursachen für sein Verhalten blickt, doch viele interpretierten ihre Verteidigung als so genanntes Victim Blaming — dabei wird dem Opfer die Schuld an einem Zwischenfall in die Schuhe geschoben. Fans zeigten sich "enttäuscht" von der Sängerin und glaubten, dass der Sender richtig gehandelt hat. Die genauen Umstände von Anouars Ausscheiden sind indes unklar, aber Sarah Connor hat mit ihrem Statement erst einmal ins Wespennest gestochen.

Bild: Daniel Bockwoldt/picture-alliance/Cover Images

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