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ROUNDUP: Scout24 startet mit Rekord-Kundenzahl ins Jahr - Aktie legt zu

BERLIN (dpa-AFX) -Das große Interesse an Mitgliedschaften und Abonnements hat dem Internetportalbetreiber Scout24 DE000A12DM80 zu Jahresbeginn einen Umsatz- und Gewinnsprung beschert. "Bei der Anzahl der professionellen Kunden und der privaten Abonnenten haben wir einen neuen Rekord erreicht", sagte Konzernchef Tobias Hartmann laut Mitteilung vom Donnerstag. An der Börse griffen Anleger bei den Scout24-Aktien zu.

Ihr Kurs stieg am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Spätsommer 2021. Nach einem Anstieg von bis zu 5,5 Prozent lagen die Papiere zuletzt noch mit gut einem Prozent im Plus und gehörten damit immer noch zu den stärksten Gewinnern im MDax DE0008467416, dem Index der mittelgroßen Werte.

Mittlerweile bezahlen laut Scout24 rund 413 200 Privatkunden für Zusatzfunktionen. So werden Wohnungssuchende etwa bei Vermietern und Maklern mit Vorrang angezeigt und können die Anbieter vorrangig kontaktieren. Bei der Umsatzsteigerung machte sich auch die Übernahme der Sprengnetter-Gruppe im vergangenen Jahr bemerkbar. JPMorgan-Analyst Marcus Diebel fand das weitere Wachstum der Kundenzahl ermutigend.

Dank der deutlichen Zunahme professioneller Mitgliedschaften und privater Abonnements kletterte der Konzernumsatz des ersten Quartals im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 12 Prozent auf 136 Millionen Euro. Davon blieben mit 79,5 Millionen Euro rund 16,5 Prozent mehr als um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) übrig als ein Jahr zuvor.

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Bei beiden Werten schlug sich Scout24 besser als von Analysten im Durchschnitt erwartet. Die operative Marge stieg um 2,4 Prozentpunkte auf 58,4 Prozent. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 39,4 Millionen Euro gut sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Vorstand bekräftigte unterdessen seine Prognose für 2024. Nach einem außerordentlichen Umsatzsprung im Vorjahr dürfte das Plus nun bei neun bis elf Prozent liegen. Zudem wollen Konzernchef Hartmann und Finanzchef Dirk Schmelzer die Profitabilität (bereinigte Ebitda-Marge) auf etwa 61 Prozent hieven. Im abgeschlossenen Jahr hatte die Rendite an der 60-Prozent-Marke gekratzt. Im laufenden Jahr sollen eine Steigerung der Ertragskraft und die Verbesserung der Rentabilität Vorrang haben.