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ROUNDUP: Materialengpässe könnten weitere Erholung von Krones gefährden

·Lesedauer: 2 Min.

NEUTRAUBLING (dpa-AFX) - Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones <DE0006335003> hat sich im vergangenen Jahr von den Belastungen durch die Pandemie erholen können. Im neuen Geschäftsjahr rechnet das Management mit weiteren Zuwächsen, sieht jedoch auch Risiken. Das Geschäftsumfeld sei herausfordernd, denn es bestehe "eine Reihe von Unwägbarkeiten", teilte der Konzern am Donnerstag in Neutraubling mit. "Hierzu zählen Materialengpässe und Probleme in den weltweiten Lieferketten, politische Risiken in Europa und anderen Regionen der Welt sowie hohe Inflationsraten in vielen Ländern." Darüber hinaus sei noch unsicher, wie sich die Covid-19-Pandemie weltweit weiterentwickelt.

Dennoch rechnet Unternehmenschef Christoph Klenk rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von fünf bis acht Prozent, damit würde das Wachstumstempo aber abschwächen. Die Marge gemessen am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll bei acht bis neun Prozent liegen.

2021 hatte die Profitabilität den Angaben zufolge etwas mehr als acht Prozent betragen, der Umsatz war um rund neun Prozent auf rund 3,6 Milliarden Euro geklettert. Damit lag der Erlös allerdings immer noch deutlich unter dem 2019er-Wert von knapp vier Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) habe im vergangenen Jahr 313 Millionen Euro betragen, hieß es weiter. 2020 hatte Krones wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise operativ lediglich 133 Millionen Euro verdient. Während der Umsatz im Rahmen der Analystenerwartungen liegt, schnitt Krones beim operativen Gewinn besser als erwartet ab. Auch der Anstieg des Auftragseingangs um fast ein Drittel auf 4,3 Milliarden Euro überraschte positiv.

An der Börse kam der Ausblick mäßig an. Die vom Unternehmen erwarteten Werte liegen nach Einschätzung einiger Experten unter der durchschnittlichen Prognose von Analysten. Warburg-Experte Stefan Augustin sprach von einem konservativen Ausblick auf 2022, Baader-Experte Peter Rothenaicher stufte die Ziele immerhin als "vorsichtig optimistisch" ein.

Die im SDax <DE0009653386> notierte Aktie fiel im frühen Handel in einem wegen der Eskalation der Ukraine-Krise schwachen Marktumfeld um bis zu zehn Prozent auf den tiefsten Stand seit dem Sommer vergangenen Jahres. Zuletzt konnte sich der Kurs zwar wieder etwas erholen, war aber mit einem Abschlag von mehr als fünf Prozent immer noch einer der schwächsten Werte im Index.

In diesem Jahr sackte der Börsenwert des Unternehmens bereits um rund ein Fünftel auf zuletzt nur noch circa 2,4 Milliarden Euro ab. Detaillierte Zahlen für 2021 will Krones bei der Vorlage des Geschäftsberichts am 24. März präsentieren.

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