Deutsche Märkte öffnen in 8 Stunden 34 Minuten
  • Nikkei 225

    26.153,81
    +218,19 (+0,84%)
     
  • Dow Jones 30

    31.097,26
    +321,86 (+1,05%)
     
  • BTC-EUR

    19.095,71
    +421,02 (+2,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    429,24
    +9,10 (+2,17%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.127,84
    +99,14 (+0,90%)
     
  • S&P 500

    3.825,33
    +39,95 (+1,06%)
     

ROUNDUP: Arbeitgeber begrüßen Ankündigung von Scholz zu 'konzertierter Aktion'

BERLIN (dpa-AFX) - Die Arbeitgeber haben die Ankündigung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) über eine "konzertierte Aktion" angesichts der hohen Teuerung begrüßt. "Wir Arbeitgeber sind uns unserer Verantwortung bewusst", erklärte Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger am Mittwoch in Berlin. "Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften haben in den bisherigen Krisen immer konstruktiv an Lösungen mitgearbeitet. Wir werden es auch dieses Mal tun", erklärte Dulger.

Scholz hatte im Bundestag angekündigt, er wolle Vertreter von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu einer "konzertierten Aktion" zusammenrufen. "Gemeinsam mit den Sozialpartnern wollen wir diskutieren, wie wir mit der aktuellen Preisentwicklung umgehen", sagte Scholz. Es gehe um eine "gezielte Kraftanstrengung in einer außergewöhnlichen Situation". Einen Zeitplan oder konkretere Ziele nannte der Bundeskanzler zunächst nicht.

Auch aus den Gewerkschaften gab es positive Signale. Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Yasmin Fahimi, betonte, dass die Sozialpartnerschaft "stets eine tragende Kraft unserer Marktwirtschaft" gewesen sei und dies in Krisenzeiten "in besonderem Maße unter Beweis stellen" könne. "Ziel einer konzertierten Aktion muss es sein, die derzeitigen Belastungen für Privathaushalte und Wirtschaft zu mindern sowie eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Wirtschaft auszubauen", sagte Fahimi. Tarifverhandlungen würden aber "nicht im Kanzleramt geführt", mahnte sie.

Der Vorstoß des Kanzlers geht auf die enormen Preissteigerungen zurück, mit denen Verbraucherinnen und Verbraucher zu kämpfen haben. Im Mai lagen die Verbraucherpreise in Deutschland um 7,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag anhand vorläufiger Daten mitgeteilt hatte.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.