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Wie Revolut mehr als 70 Angestellte zu Millionären gemacht hat

·Lesedauer: 3 Min.
Revolut-Mitgründer und -CEO Nikolay Storonsky auf der TechCrunch Disrupt 2018 in San Francisco. Wie sein Partner Vladyslav Yatsenko ist Storonsky dank dem Erfolg von Revolut mittlerweile Milliardär.
Revolut-Mitgründer und -CEO Nikolay Storonsky auf der TechCrunch Disrupt 2018 in San Francisco. Wie sein Partner Vladyslav Yatsenko ist Storonsky dank dem Erfolg von Revolut mittlerweile Milliardär.

Erst im Juli wurde der britische Fintech-Konzern Revolut nach einer Finanzierungsrunde über 800 Millionen US-Dollar mit 33 Milliarden Dollar bewertet. Dadurch baut Revolut nicht nur den Vorsprung zum deutschen Rivalen N26 aus, sondern wird auch sechsmal so hoch bewertet wie bei der vorigen Runde vor eineinhalb Jahren. Durch den kometenhaften Aufstieg sind aber nicht nur die Gründer und frühen Investoren des Startups reich geworden, sondern auch die Angestellten. Mindestens 76 von ihnen verfügen laut dem Startup-Newsportal „Sifted“ mittlerweile über Firmenanteile in Millionenhöhe.

Mehr als ein Dutzend von ihnen halten demnach Anteile im Wert von mehr als zehn Millionen Dollar – darunter sowohl langjährige Revoluter wie Alan Chang, Senior Vice President für Revenue und Operations, als auch Führungskräfte, die das Fintech bereits verlassen haben, etwa der ehemalige CFO Peter O'Higgins. Die Gründer Nikolay Storonsky und Vladyslav Yatsenko seien mittlerweile Milliardäre. Das Unternehmen wollte die Recherchen von Sifted nicht kommentieren.

Verkauf von bis zu 20 Prozent der Anteile gestattet

Bis jetzt handele es sich dabei aber um ein virtuelles Vermögen, zumal Revolut immer noch Verluste macht, so das Branchenportal. Nichtsdestotrotz habe das Unternehmen seinen Angestellten gestattet, einen kleinen Teil ihrer Anteile einzulösen – zuletzt im Juli nach der Finanzierungsrunde. Diejenigen Mitarbeiter, die seit mindestens 18 Monaten dabei waren, durften so bis zu 20 Prozent ihrer Aktien verkaufen, zu je 609,775 Dollar.

Ehemalige müssen laut Sifted bis September warten. Wie das Portal schätzt, dürfte das aber dem Startup-Ökosystem in Europa zugutekommen, da ehemalige Mitarbeiter das Geld oft in andere Startups reinvestieren. Außerdem hätten einige Mitarbeiter bereits ihre eigenen Unternehmen gegründet. Der ehemalige Spanien-Chef Pablo Viguera beispielsweise gründete vor zwei Jahren das Fintech-Unternehmen Belvo mit Sitz in Mexico City.

Möglicherweise deutlich mehr als 100 Millionäre zu erwarten

Bei den 76 bestätigten Revolut-Millionären muss es allerdings nicht bleiben. Denn viele Mitarbeiter hätten ihre Optionen noch nicht in Aktien umgewandelt – und nur diejenigen, die bereits von ihrem Recht Gebrauch gemacht haben, würden von den Aufzeichnungen erfasst, die der Sifted-Redaktion vorlagen. Es könnten demnach deutlich mehr als 100 Millionäre aus dem Startup hervorgehen, wenn man auch die noch uneingelösten Optionen berücksichtigt. Im jüngsten Jahresbericht verzeichnet der Fintech-Konzern laut dem Portal immerhin 2,4 Millionen zugeteilte Optionen im Gesamtwert von etwa 1,54 Milliarden Dollar.

In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen seine aktienbasierte Vergütung aber zurückgeschraubt und im Februar dieses Jahres in seinen europäischen Zentralen außerdem auf Wachstumsaktien umgestellt, um die Steuerbelastung für Arbeitnehmeroptionen zu senken – sehr zum Missfallen einiger Mitarbeiter, die Wachstumsaktien für „nutzlos“ hielten, so Sifted. Denn dabei gibt es eine sogenannte „Hurdle Rate“, also einen Preis, zu dem die Wachstumsaktien in normale Aktien umgewandelt werden können. Der wurde auf 91 Pfund Sterling festgesetzt – zu einem Zeitpunkt, als der Aktienpreis von Revolut noch bei rund 73 Pfund lag. Nach der Finanzierungsrunde im Juni dürfte aber auch das nicht weiter stören. Nur neuere Mitarbeiter müssten auf einen ähnlich steilen Anstieg in der Zukunft hoffen, um aus den Wachstumsaktien ihren Nutzen zu ziehen.

sb

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