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Proteste von Aktionsgruppen für Verkehrswende

FRANKFURT/HAMBURG/STUTTGART (dpa-AFX) - In mehreren deutschen Städten hat ein Bündnis von Aktionsgruppen am Wochenende für eine Wende in der Verkehrspolitik protestiert. Trotz der hohen Temperaturen hätten sich viele Menschen an den Aktionen beteiligt, sagte eine Sprecherin des Netzwerkes am Samstag. Die Organisatoren seien mit der Resonanz sehr zufrieden.

Geplant waren an beiden Tagen unter anderem Fahrradsternfahrten, Menschenketten, Sitzblockaden, Kundgebungen und Demonstrationen an insgesamt über 30 Orten. Das Netzwerk aus lokalen Verkehrsinitiativen, Verbänden und Umweltgruppen wollte damit für eine "radikale Mobilitäts- und Energiewende" werben. Es forderte unter anderem günstige Preise im öffentlichen Personennahverkehr sowie den Ausbau von Bus, Bahn, Rad- und Fußwegen.

Unter dem Motto "Mobil ohne Auto" demonstrierten am Sonntag in Hamburg mehrere Tausend Menschen für eine fahrradfreundlichere Stadt. Bei der traditionellen Fahrradsternfahrt trafen sich die Teilnehmer trotz Regens an rund 20 Startpunkten in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und der Hamburger Peripherie. An einigen Orten wurde vorab ein Fahrrad-Gottesdienst organisiert.

Dutzende Umweltaktivisten kamen am Sonntag in Stuttgart auf der B14 zum gemeinsamen Essen zusammen. Trotz der großen Hitze nahmen etwa 150 Menschen an der Aktion teil, sagte eine Organisatorin am Sonntag. Die Veranstalter hatten zuvor mit bis zu 500 Teilnehmenden gerechnet. Die Umweltaktivisten erklärten, die B14 sei ein Symbol für die jahrzehntelange falsche Verkehrspolitik in Stuttgart, die Raum raube und krank mache.

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