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Offensichtlich unterschätzt: Wie KI der Apple-Aktie einen neuen Superzyklus bescheren könnte!

Die Apple-Produkte MacBook, iPad und iPhone auf einem Holztisch
Die Apple-Produkte MacBook, iPad und iPhone auf einem Holztisch

Hat Apple ein größeres KI-Potenzial als Nvidia? Der KI-Trend hat an der Börse für viel Aufregung gesorgt. Vor allem Nvidia (WKN: 918422) konnte vom aufkeimenden Megatrend am meisten profitieren. Eine Kursverdreifachung in den letzten zwölf Monaten und eine Wertsteigerung von fast 3.400 % in den letzten fünf Jahren sprechen für sich.

In der ersten Phase der KI-Revolution scheinen die Hardware-Hersteller am meisten zu profitieren. Hier sind die Hochleistungsrechenchips von Nvidia begehrte Ware. Doch was ist mit Apple (WKN: 865985)?

Kein KI-Fieber bei Apple?

Bei Apple kann man zwar auch einen dezenten Anstieg des Aktienkurses erkennen, allerdings fällt dieser mit 16,9 % für die vergangenen zwölf Monate äußerst mager aus. Dabei hat das Unternehmen einiges zu bieten, wie die letzte Entwicklerkonferenz WWDC von Apple zeigte.

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Konkret ging es um die Integration zahlreicher KI-Funktionen in die begehrten iPhones und iPads sowie in Mac-Computer. Texte korrigieren, E-Mails zusammenfassen oder Fotos durchsuchen sind einfache Funktionen, die es schon vorher gab und die wenig Mehrwert bieten. Mit Apple Intelligence kann man  zukünftig jedoch viel mehr. Zum Beispiel Anwaltsprüfungen bestehen oder fotorealistische Bilder erstellen. In jedem Fall geht es um eine starke Vernetzung zwischen Nutzer und KI.

Die hohe Loyalität der Apple-Nutzer gegenüber ihrem Ökosystem dürfte dabei von Vorteil sein. Die intime Beziehung zum Konzern dürfte Apple in eine besondere Position versetzen, die anderen Technologieunternehmen möglicherweise verwehrt bleibt.

Neuer Superzyklus bei Apple-Hardware könnte wahrscheinlich werden

Dem geschulten Auge fällt sofort auf, dass diese neuen KI-Softwarefunktionen nur mit einem modernen Gerät der 15. Generation des iPhone nutzbar sind. Die Strategie von Apple ähnelt dabei stark der von Microsoft (WKN: 870747), die durch die Integration von KI neue Produkte verkaufen wollen.

Während es bei Microsoft vor allem um ein neues Windows-System geht, könnte die Integration von KI für Apple einen neuen Superzyklus bedeuten. Von einem solchen spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum nachfragegetriebene Umsätze zu verzeichnen sind, die deutlich über dem historischen Niveau liegen.

Da ein Großteil des Geschäfts von Apple nach wie vor hardwaredominiert ist, könnte ein Superzyklus mittelfristig für Entspannung bei Investoren sorgen. Entspannung vor allem deshalb, weil das zuletzt schwächelnde Hardware-Geschäft – vor allem in China – für einige Sorgenfalten bei den Investoren gesorgt hatte.

Abhängigkeit von Hardwareverkäufen bleibt hoch

Auch wenn langfristig das tendenziell stärker wachsende Software- und Servicegeschäft von Apple die Abhängigkeit von den Produktverkäufen verringert, dürfte es noch für längere Zeit den entscheidenden Takt vorgeben. Ein neuer Superzyklus würde dies erneut bestätigen.

Langfristig könnte KI jedoch zu einem schnelleren Wandel hin zu einem weniger zyklischen Service-Dienstleister mit höheren Margen führen. Schließlich betreffen die neuen Funktionen vor allem das Servicegeschäft von Apple. Ein stärkeres Servicegeschäft könnte letztlich auch eine höhere Bewertung stützen.

Das aktuell erwartete KGV von 29 (Stand: 14.6.24, Morningstar) preist hier eine gewisse Fantasie ein, keine Frage. Es könnte aber im Falle eines neuen Superzyklus und aufgrund der KI-Fantasie noch Potenzial haben.

Der Artikel Offensichtlich unterschätzt: Wie KI der Apple-Aktie einen neuen Superzyklus bescheren könnte! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Frank Seehawer besitzt Aktien von Apple und Microsoft. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Apple und Microsoft.

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