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Frisches Grün: Das steckt hinter den neuen Glaskästen bei Aldi

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Aldi steht eine Neuerung ins Haus. Wie die aussieht, können Kunden in Frankfurt und Düsseldorf schon jetzt begutachten. In diesen Städten werden erste Filialen mit grün bepflanzten Glaskästen ausgestattet, mit denen der Discounter das Konzept des Indoor-Farming für sich entdeckt.

In Kästen wie diesen will Aldi zukünftig frische Kräuter direkt vor Ort anbauen (Bild: obs/Unternehmensgruppe ALDI SÜD/ALDI SÜD)
In Kästen wie diesen will Aldi zukünftig frische Kräuter direkt vor Ort anbauen (Bild: obs/Unternehmensgruppe ALDI SÜD/ALDI SÜD)

Hinter dieser Neuerung steckt eine Kooperation mit dem Start-up Infarm. Dieses stellt Aldi Kräuter-Kleingärten in Form von transparenten Glaskästen zur Verfügung, in denen der Discounter sechs frische Kräuter wie Minze, Basilikum und Koriander vor Ort anbauen und heranziehen kann. Ein Gärtner von Infarm kommt regelmäßig vorbei, um die Aldi-Mitarbeiter bei der Pflege und Aufzucht der Pflanzen zu unterstützen.

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Nach erstem Test sollen weitere Filialen folgen

"Unsere Kunden können den Kräutern beim Wachsen zusehen. Sie werden in unseren Filialen angebaut und geerntet - frischer geht's nicht", sagte David Labinsky, Group Buying Director bei Aldi Süd, in einer Pressemitteilung. Für 99 Cent pro Bund sollen die Kunden die Kräuter nach Hause nehmen können.

Ende Mai werden fünf Filialen in Frankfurt und Düsseldorf mit den Indoor-Farmen ausgestattet, sieben weitere sollen bis Ende des Jahres folgen. Ab Herbst werden zudem 300 Filialen von den sogenannten "Growing Centern" des Start-ups beliefert, das ganz ohne den Einsatz von Pestiziden weitere Kräutersorten anbaut.

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Weniger Transportwege, weniger Wasser

Mit der Kooperation geht Aldi einen Schritt in Richtung Indoor-Farming oder auch Vertical Farming, bei dem Nutzpflanzen innen auf verschieden Etagen angebaut werden. Nur wenige Quadratmeter nehmen die Glaskästen in den Filialen ein, doch das Konzept spart nicht nur Platz. 95 weniger Wasser als bei der herkömmlichen Produktion sollen die Infarm-Kräuter bis zur Reife benötigen, da die Bedingungen in den Indoor-Kästen stets optimal angepasst werden können.

Und dadurch, dass die Ware direkt vor Ort wächst, benötigt Aldi nach eigenen Angaben 90 Prozent weniger Transportwege für seine Kräuter.

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