Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 57 Minute
  • Nikkei 225

    28.805,20
    -450,35 (-1,54%)
     
  • Dow Jones 30

    35.609,34
    +152,03 (+0,43%)
     
  • BTC-EUR

    55.816,55
    +437,70 (+0,79%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.534,27
    +53,47 (+3,61%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.121,68
    -7,41 (-0,05%)
     
  • S&P 500

    4.536,19
    +16,56 (+0,37%)
     

Mur-Drau-Donau-Biosphärenpark von UNESCO anerkannt

·Lesedauer: 1 Min.

Der weltweit erste 5-Länder-Biosphärenpark "Mur-Drau-Donau" ist offiziell von der UNESCO anerkannt worden.

Mit seinen seltenen Auwäldern, Kies- und Sandbänken, Inseln und Flussauen ermöglicht das neue Mur-Drau-Donau-Reservat eine außergewöhnliche Artenvielfalt.

Man nennt es auch den Amazonas Europas.

Das Biosphärenreservat erstreckt sich über Österreich, Slowenien, Kroatien, Ungarn und Serbien und umfasst 700 km der Flüsse Mur, Drau und Donau und eine Gesamtfläche von fast 1 Million Hektar und ist damit das größte Flussschutzgebiet auf dem europäischen Kontinent.

Die Anerkennung durch die UNESCO ist ein historischer Schritt:

Naturschützerin Helena Hećimović sagt: "Was wir erreicht haben, ist unmessbar. Hunderte Freiwillige haben sich für dieses Projekt eingesetzt." Biologe Goran Safarek meint: "Die Anerkennung durch die UNESCO kann den Bau von Wasserkraftwerken zwar nicht direkt verhindern, aber sie ist dennoch richtungsweisend. Die Zerstörung der Landschaft ist jetzt schwieriger geworden."

Das Gebiet beherbergt mit über 140 Brutpaaren die größte Seeadlerdichte Europas und ist Rastplatz für mehr als eine Viertelmillion Wasservögel.

Der Biosphärenpark ist in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens ein Erfolgsbeispiel für grenzüberschreitenden Naturschutz.

Global existieren derzeit über 714 Biosphärenparks in 124 Staaten, 21 davon sind grenzüberschreitend.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.