Deutsche Märkte schließen in 8 Stunden 9 Minuten
  • DAX

    15.828,18
    -105,54 (-0,66%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.270,24
    -31,90 (-0,74%)
     
  • Dow Jones 30

    35.911,81
    -201,79 (-0,56%)
     
  • Gold

    1.816,10
    -0,40 (-0,02%)
     
  • EUR/USD

    1,1403
    -0,0008 (-0,07%)
     
  • BTC-EUR

    36.808,12
    -939,78 (-2,49%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.005,98
    -19,75 (-1,93%)
     
  • Öl (Brent)

    85,42
    +1,60 (+1,91%)
     
  • MDAX

    34.450,21
    -137,08 (-0,40%)
     
  • TecDAX

    3.534,07
    -23,97 (-0,67%)
     
  • SDAX

    15.815,27
    -58,48 (-0,37%)
     
  • Nikkei 225

    28.257,25
    -76,27 (-0,27%)
     
  • FTSE 100

    7.580,19
    -31,04 (-0,41%)
     
  • CAC 40

    7.154,58
    -47,06 (-0,65%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.893,75
    +86,95 (+0,59%)
     

Messewirtschaft rechnet für 2021 mit höherem Schaden als 2020

·Lesedauer: 1 Min.

ESSEN (dpa-AFX) - Die deutsche Messewirtschaft rechnet für das laufende Jahr wegen der coronabedingten Messeabsagen mit einem noch höheren wirtschaftlichen Schaden als 2020. "Die Lage ist dramatisch", sagte der Geschäftsführer des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (AUMA), Jörn Holtmeier, am Mittwoch bei einem digitalen Pressegespräch laut Redemanuskript. 2020 seien 68 Prozent der geplanten Messen abgesagt worden, 2021 seien es 71 Prozent.

"Der gesamtwirtschaftliche Verlust summiert sich mittlerweile auf sage und schreibe 46,2 Milliarden Euro seit Beginn der Pandemie", sagte Holtmeier weiter. Davon seien 21,8 Milliarden Euro auf 2020 entfallen, auf 2021 noch einmal 24,4 Milliarden Euro. In den Summen sind nach Angaben der AUMA die Ausfälle der Messeveranstalter selbst sowie die Ausfälle von Dienstleistern wie Standbau, Agenturen, Hotellerie, Gastronomie, Taxi, Transport oder Deutsche Bahn enthalten.

Anlässlich des Amtsantritts der neuen Bundesregierung forderte der AUMA mehr Unterstützung durch die Politik. So müsse der Sonderfonds Messen um einen Absicherungsfonds für Aussteller und Messedienstleister ergänzt werden. Kleine und mittelständische Unternehmen müssten mit einem eigenständigen Messe-Inlandsförderprogramm gefördert werden. Der AUMA forderte außerdem eine konzertierte Aktion der deutschen Auslandsvertretungen und der Messewirtschaft, um für den internationalen Messestandort zu werben. Darüber hinaus sprach sich Holtmeier für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen Corona aus, "um zu Stabilität und Planbarkeit zurückkehren zu können".

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.