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Merkel zeigt sich offen für Impfstoffe aus Russland und China

Arne Delfs
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Angesichts des weiterhin herrschenden Impfstoffmangels in der Europäischen Union hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel offen für mögliche Importe aus Russland und unter Umständen sogar aus China gezeigt.

“Jeder, der eine Zulassung bei der Europäischen Medizinagentur erhält, der ist uns herzlich willkommen”, sagte Merkel am Dienstagabend in der ARD-Sendung “Farbe bekennen”. Sie habe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor kurzem “genau darüber” gesprochen, so die Kanzlerin. “Wir haben heute gute Daten gelesen auch von dem russischen Impfstoff.”

Zwar wiederholte Merkel ihre Einschätzung, dass in der EU “im Großen und Ganzen nichts schief gelaufen ist”, zeigte sich aber zugleich frustriert über die bessere Versorgung in Nicht-EU-Staaten. Natürlich sei die “Frage im Raum”, warum die USA, Israel oder Großbritannien schneller seien, so die CDU-Politikerin. “Das wurmt einen natürlich.”

Angesprochen auf die Tatsache, dass sogar Serbien seine Bevölkerung schneller impfe als EU-Mitgliedstaaten, verwies sie auf die Tatsache, dass dort chinesischer Impfstoff verwendet werde. Auch mit Blick auf China betonte Merkel ihre grundsätzliche Offenheit für Importe, falls der Impfstoff eine Zulassung erhalte.

Mit Blick auf das nächste Treffen mit den Ministerpräsidenten am 10. Februar, wo über mögliche Lockerungen der Maßnahmen gesprochen werden soll, rief Merkel die Bundesbürger zum “Durchhalten” auf.

Zwar gebe es bundesweit wieder eine Inzidenz von unter 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, was ein gutes Zeichen sei. “Aber damit haben wir noch nicht wieder die Kontrolle über das Virus durch die Gesundheitsämter”, so Merkel.

Es werde aber auf jeden Fall Lockerungen geben können, bevor alle Deutschen geimpft seien, versprach sie. Dies soll nach Angaben der Kanzlerin bis zum offiziellen Ende des Sommers am 21. September der Fall sein.

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