Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 40 Minute
  • DAX

    12.057,90
    -81,78 (-0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.306,69
    -21,96 (-0,66%)
     
  • Dow Jones 30

    29.206,95
    +71,96 (+0,25%)
     
  • Gold

    1.652,10
    +15,90 (+0,97%)
     
  • EUR/USD

    0,9627
    +0,0030 (+0,31%)
     
  • BTC-EUR

    19.860,15
    -1.330,75 (-6,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    436,86
    +8,08 (+1,88%)
     
  • Öl (Brent)

    79,34
    +0,84 (+1,07%)
     
  • MDAX

    21.981,94
    -360,66 (-1,61%)
     
  • TecDAX

    2.644,68
    -10,45 (-0,39%)
     
  • SDAX

    10.392,90
    -130,32 (-1,24%)
     
  • Nikkei 225

    26.173,98
    -397,89 (-1,50%)
     
  • FTSE 100

    6.942,67
    -41,92 (-0,60%)
     
  • CAC 40

    5.707,83
    -45,99 (-0,80%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.833,20
    +3,69 (+0,03%)
     

Müller: 20 Millionen Euro für Corona-Impfstoffproduktion in Afrika

·Lesedauer: 1 Min.

DAKAR (dpa-AFX) - Zum Abschluss seiner Westafrikareise hat Entwicklungsminister Gerd Müller dem Institut Pasteur im Senegal 20 Millionen Euro zur Produktion von Corona-Impfstoffen zugesagt. Das Geld solle bis April 2022 zur Verfügung gestellt werden, sagte der Minister am Donnerstag in der Hauptstadt Dakar. Der Betrag sei als "Initialzündung" für eine Impfstoffproduktion "für Afrika in Afrika" gemeint. Man hoffe, dass andere europäische Länder dem Beispiel folgen würden, hieß es.

Die Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), der Africa CDC, erwartet, dass Afrika Impfstoffe schon Ende des Jahres selbst produzieren könnte, mit dem Institut Pasteur als einem der wichtigsten Labore auf dem Kontinent. Afrika befindet sich nach Angaben der Africa CDC mit 5,1 Millionen gemeldeten Fällen und 136 000 Toten mit dem Virus in der dritten Welle der Corona-Pandemie. Bislang ist laut der Weltgesundheitsorganisation erst ein Prozent der afrikanischen Bevölkerung von rund 1,3 Milliarden Menschen vollständig gegen Covid-19 geimpft worden.

Der Senegal ist der letzte Stopp von Müllers fünftägiger Reise, in dessen Zentrum der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise stehen. Müller hatte zuvor Togo, Gambia und Sierra Leone besucht.