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Krypto-Ausverkauf: Wilde Woche für Bitcoin, Ethereum und Co.

·Lesedauer: 2 Min.

Globale Kryptowährungen stolperten am Sonntag erneut, nachdem sie bereits in der Vorwoche eine wahre Achterbahnfahrt hingelegt hatten. Die beiden wichtigsten digitalen Währungen, Bitcoin und Ether, waren dabei zeitweise um mehr als 30 Prozent eingebrochen, bevor sie sich leicht erholten.

Am Sonntag verlor Bitcoin nun zwischenzeitlich ganze 13 Prozent. Um etwa 18:30 Uhr deutscher Zeit lag der Kurs bei 26.245 Euro — deutlich unter seinem Allzeithoch von 53.156 Euro im April. Noch am Samstag hatte die Kryptowährung nach einem Tweet von Tesla-CEO Elon Musk um acht Prozent zugelegt. Musk hatte getweeted, dass er Kryptowährungen mehr unterstützt als Fiat-Währungen. Ether, der Coin des Ethereum-Blockchain-Netzwerks, fiel ebenfalls um bis zu 15 Prozent, während Litecoin am Sonntag um etwa 18 Prozent einbrach.

Ausverkauf tilgt mehr als 328 Milliarden Euro aus Kryptomarkt

Dieser jüngste Anfall von Volatilität folgt einer wilden Woche für Kryptowährungen und einem mehrtägigen Ausverkauf, der den Preis von Ether und Bitcoin auf Talfahrt geschickt hat. Nach den Daten von CoinMarketCap tilgte der Krypto-Ausverkauf innerhalb von nur 24 Stunden mehr als 328 Milliarden Euro aus dem aufstrebenden Markt. Andere Währungen wie der Dogecoin wurden von einer ähnlichen Bewegung erfasst, was die Preise alle paar Stunden um 10 Prozent schwanken ließ. Ausgelöst wurde diese Schlappe vom Dienstag durch eine Ankündung der chinesischen Zentralbank. Die hatte verlauten lassen, dass digitale Token von Finanzinstituten nicht als Zahlungsmittel verwendet werden können.

Nachdem der Bitcoin dadurch am Mittwoch zeitweise unter die 25.000-Euro-Marke gefallen war, stieg er am Donnerstag um 11 Prozent, bevor er am Freitag wieder abrutschte. Da hatte China hatte wiederholt, gegen das Mining von Kryptowährungen vorgehen zu wollen. Die bekannteste Kryptowährung der Welt hat sich außerdem noch immer nicht von Musks Klima-bezogenen Bedenken bezüglich des Mining-Prozesses erholt, die Anfang des Monats eine Schockwelle im Ökosystem digitaler Assets auslösten.

„Der Kryptowährungsmarkt steht unter unerbittlichem Verkaufsdruck“, sagte Nicholas Cawley, ein Analyst bei DailyFX, letzte Woche. „Die Geschwindigkeit des Ausverkaufs deutet darauf hin, dass fremdfinanzierte Konten schwer getroffen werden und der wahllose Einbruch im gesamten Raum deutet auch auf einen Mangel an Kaufabsicht hin.“ Inmitten des hektischen Handels am Mittwoch berichteten alle größeren Kryptobörsen — einschließlich Coinbase, Gemini, Binance.US und Kraken — unterschiedliche große Ausfälle und Konnektivitätsprobleme.

Dieser Artikel wurde von Steffen Bosse aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.

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