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Kolumne Einwurf Union: Ein Derby ist ein Derby ist ein Derby

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Wenn gestandene Männer hemmungslos weinen, Söhne nach den Siegtorschützen benannt werden (oder auch Töchter), und man schon Tage vorher kaum noch schlafen kann – dann ist Derby-Zeit. Schon erstaunlich, wie ein mittelalterliches Volksgetümmel in der englischen Grafschaft Derbyshire die Jahrhunderte überdauert hat, um auch heute noch als Vorbild für das sportliche Aufeinandertreffen zweier Lokalrivalen zu gelten, zumindest dem Namen nach.

Dank des Aufstieg des 1. FC Union im Mai 2019 darf auch Berlin ein Kapitel dieser langen Geschichte von Derbys in den höchsten Spielklassen endlich für sich beanspruchen. Hat ja auch lange genug gedauert. Und auch wenn es bis zum 4. Dezember noch ein klein wenig hin ist, bis Rot-Weiß wieder zu Gast bei Blau-Weiß im – wegen des Coronavirus wohl leeren – Olympiastadion ist, die Vorfreude ist langsam aber sicher da. Auch wenn sie durch die Umstände ohne Zweifel gedämpft ist.

Doch davon lasse ich mich gar nicht erst unterkriegen. Im Gegenteil, dafür sind meine Erinnerungen an die aus meiner Sicht besten Derbys noch viel zu präsent, als dass ich mich über irgendwelche Beschränkungen ärgere. Und selbstverständlich möchte ich die Anekdoten über meine fünf Lieblingsderbys sehr gern mit Ihnen teilen.

Platz fünf geht an das Duell zwischen dem FC Chelsea gegen den FC Arsenal. Also, wenn ich an dieses Derby in North West London denke, bekomme ich heute noch mächtig Kopfschmerzen. Das mag vielleicht auch nur daran liegen, dass mich an der legendären Stamford ...

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