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Jenke von Wilmsdorffs "Klima-Experiment": Extreme Hitze und 800 Tigermücken

ProSieben-Extremreporter Jenke von Wilmsdorff begibt sich am 3. Oktober 2022, dem Tag der Deutschen Einheit, in ein neues Abenteuer. In "Jenke. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten?" setzt sich der 56-Jährige mit extremen Klimabedingungen auseinander. (Bild: ProSieben / Marc Rehbeck)
ProSieben-Extremreporter Jenke von Wilmsdorff begibt sich am 3. Oktober 2022, dem Tag der Deutschen Einheit, in ein neues Abenteuer. In "Jenke. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten?" setzt sich der 56-Jährige mit extremen Klimabedingungen auseinander. (Bild: ProSieben / Marc Rehbeck)

Zum fünften Mal unterzog sich Jenke von Wilmsdorff für ProSieben einer Extremerfahrung: Für "Jenke. Das Klima-Experiment" setzte sich der 56-Jährige wochenlang extremen Wetterbedingungen aus. Mit dabei: sein Tiny House, das in verschiedenen Klima-Simulationshallen platziert wurde.

Er ließ sich in einer monatelangen und schmerzhaften Prozedur das Gesicht "schönheitsoperieren", lebte in extremer Isolation oder mit nur ganz wenigen Dingen: der Kölner Extremreporter Jenke von Wilmsdorff. Nach langen Jahren bei RTL ist er seit 2020 für ProSieben unterwegs. Sein neuestes "Abenteuer" wird am Montag, 3. Oktober, 20.15 Uhr, ausgstrahlt. "Jenke. Das Klima-Experiment: Sind wir noch zu retten?" ist der Titel der ProSieben-Doku. Dafür lebte der 56-Jährige einige Wochen lang unter Bedingungen, wie sie das beratende Alfred-Wegener-Institut für das Jahr 2025 voraussagt: unter extremer Hitze, mit Sturm, Starkregen und neuen, gefährlicheren Insekten, wie sie gegenwärtig nur in südlichen Gefilden zu finden sind. "800 Tigermücken", so Jenke von Wilmsdorff, "wurden in meinem Haus in der Klimahalle freigesetzt. 24 Stunden habe ich mich ihren Attacken ausgesetzt."

Von Wilmsdorffs Experiment gliederte sich in zwei Teile: "Wir haben mir ein Tiny House besorgt und es in eine Klimahalle gestellt, in der man sehr genau heißes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit programmieren kann. Normalerweise werden dort Autos auf Hitze getestet." Nach einigen Tagen dort zog von Wilmsdorff samt Haus nach Belgien um in eine Halle, in der sonst Filmaufnahmen mit oder unter Wasser realisiert werden. "Man kann dort mit riesigen Windmaschinen Sturm erzeugen und natürlich gibt es reichlich Wasser in allen Facetten. Dieses Starkregenwetter, das wir ebenfalls immer häufiger erleben, war dort sehr gut simulierbar."

ProSieben-Reporter Jenke von Wilmsdorff ist für "Jenke. Das Klima-Experiment" mit einem Tiny House in zwei Hallen gezogen, in denen Klima-Effekte des Jahres 2050 täuschend echt simuliert wurden. (Bild: ProSieben/Willi Weber)
ProSieben-Reporter Jenke von Wilmsdorff ist für "Jenke. Das Klima-Experiment" mit einem Tiny House in zwei Hallen gezogen, in denen Klima-Effekte des Jahres 2050 täuschend echt simuliert wurden. (Bild: ProSieben/Willi Weber)

Klimawandel-Bösewichte werden beim Namen genannt

Noch schlimmer als die Erfahrung von Sturm, Hitze und Mückenplage fand Jenke von Wilmsdorff allerdings seine Recherche beim Verein LobbyControl in Berlin, wie er in einem Interview mit der Nachrichetnagentur teleschau erklärte: "Erschreckend ist die Tatsache, wie gewaltig der Einfluss von Lobbyisten in Berlin ist, die seit Jahrzehnten erfolgreich daran arbeiten, die notwendige Klimawende auszubremsen. Dass ein äußerst besorgniserregender Klimawandel kommt, ist seit Jahrzehnten klar. Nur haben es die Lobbyisten der Erdölindustrie und die Energiebetreiber geschafft, dass diese Erkenntnis nicht viel früher zu Gegenmaßnahmen führte." Im Rahmen der Doku will Jenke von Wilmsdorff auch erzählen, wer genau in Deutschland über die letzten Jahrzehnte Maßnahmen gegen den Klimawandel blockierte. "Wir benennen in der Sendung klar und deutlich, welche Lobbyisten und Auftraggeber hinter diesen Aktionen stehen."

In Belgien lebte Jenke von Wilmsdorff in einer Halle, in der Stürme und Wasserphänomene simuliert werden können. Normalerweise "schießt" man dort Wasser- und Unterwasseraufnahmen für Kinofilme. Der ProSieben-Reporter "durfte" in diesem Ambiente für eine Weile leben unter anderem Bekanntschaft mit den Stürmen des Jahres 2050 machen.

 (Bild: ProSieben/Willi Weber)
In Belgien lebte Jenke von Wilmsdorff in einer Halle, in der Stürme und Wasserphänomene simuliert werden können. Normalerweise "schießt" man dort Wasser- und Unterwasseraufnahmen für Kinofilme. Der ProSieben-Reporter "durfte" in diesem Ambiente für eine Weile leben unter anderem Bekanntschaft mit den Stürmen des Jahres 2050 machen. (Bild: ProSieben/Willi Weber)