Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 40 Minuten
  • DAX

    13.949,79
    -106,55 (-0,76%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.682,31
    -22,54 (-0,61%)
     
  • Dow Jones 30

    30.924,14
    -345,95 (-1,11%)
     
  • Gold

    1.693,00
    -7,70 (-0,45%)
     
  • EUR/USD

    1,1939
    -0,0040 (-0,33%)
     
  • BTC-EUR

    39.471,69
    -1.846,34 (-4,47%)
     
  • CMC Crypto 200

    942,65
    -44,56 (-4,51%)
     
  • Öl (Brent)

    65,07
    +1,24 (+1,94%)
     
  • MDAX

    31.093,52
    -215,69 (-0,69%)
     
  • TecDAX

    3.256,70
    -13,88 (-0,42%)
     
  • SDAX

    14.872,24
    -124,10 (-0,83%)
     
  • Nikkei 225

    28.864,32
    -65,79 (-0,23%)
     
  • FTSE 100

    6.660,56
    +9,68 (+0,15%)
     
  • CAC 40

    5.796,96
    -33,69 (-0,58%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.723,47
    -274,28 (-2,11%)
     

IPO/ROUNDUP: Dating-Plattform Bumble mit starkem Börsendebüt

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien des Tinder-Rivalen Bumble sind am Donnerstag fulminant an der US-Technologiebörse Nasdaq gestartet. Die unter dem Tickerkürzel BMBL gelisteten Papiere des Betreibers der Online-Dating-Plattformen Bumble und Badoo stießen zum Handelsstart auf starkes Anlegerinteresse - der Einstandskurs lag mit 76 US-Dollar fast 77 Prozent über dem Ausgabepreis. Aus dem Handel gingen die Papiere mit 70,31 Dollar deutlich niedriger. Insgesamt wurde das Unternehmen beim Börsengang mit rund 8,2 Milliarden Dollar bewertet.

Die Bumble-App wurde 2014 von der erst 31 Jahre alten Whitney Wolfe Herd gestartet, die bereits zu den Mitgründern des großen Konkurrenten Tinder zählte und nun als bislang jüngste Vorstandschefin ein größeres US-Unternehmen an die Börse führte. Als Besonderheit von Bumble gilt, dass Frauen dort den ersten Schritt beim Dating machen. In den neun Monaten bis Ende September 2020 machte die Firma einen Nettoverlust von 28 Millionen Dollar.

Trotz der roten Zahlen war die Nachfrage nach den Aktien vor dem Börsengang so hoch, dass Bumble statt der ursprünglich geplanten Ausgabe von 35 Millionen Aktien letztlich 50 Millionen Papiere anbot. Zudem wurde der Ausgabepreis von zunächst 30 auf 43 Dollar je Aktie angehoben. Bumble wollte mit dem Börsengang rund zwei Milliarden Dollar einnehmen und damit das weitere Wachstum finanzieren und dem Kontrahenten Tinder Marktanteile abjagen.