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IG BCE sieht bei Energiewende neue Bundesregierung in der Pflicht

·Lesedauer: 1 Min.

HANNOVER (dpa-AFX) - Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat zum Auftakt ihres Kongresses in Hannover für die kommende Energiewende in der Industrie klare Forderungen an die künftige Bundesregierung gerichtet. "Es geht nicht mehr um das "Ob", aber ganz besonders um das "Wie" dieser Energiewende und Transformation", sagte IG-BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis zur Eröffnung des Kongresses am Sonntag. Man habe keinen Puffer mehr, um Dinge wie technische Neuerungen in die Zukunft zu verschieben. Veränderungen wolle die Gewerkschaft gerne annehmen, es gebe aber immer noch viele offene Fragen zu Themen wie der Energieversorgung, den Energiepreisen oder der Energiesicherheit. "All das muss die neue Regierung jetzt auch an die Bevölkerung richten und vor allen Dingen Geld zur Verfügung stellen, damit das auch passiert", so Vassiliadis weiter.

Auch für den Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, klare Anforderungen an die neue Bundesregierung zu stellen. "Wir brauchen massive Investitionen, damit diese Transformation gelingen kann".

Für Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kohle- und Atomenergie das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien eines der zentralen Themen der kommenden Bundesregierung. "Da ist eine Menge Zeit verloren gegangen", so Weil. Man habe keine Reserven und deshalb müsse die neue Bundesregierung so schnell wie möglich die erneuerbaren Energien ausbauen. "Und dafür wird man hart arbeiten müssen", so Weil weiter.

Bei dem Kongress der IG BCE unter dem Motto "Mit.Mut.Machen." kommen noch bis zum Donnerstag insgesamt 400 Delegierte zusammen, die die rund 600 000 Mitglieder vertreten. Er findet alle vier Jahre statt und ist das höchste Beschluss fassende Organ der Gewerkschaft. Die IG BCE ist die zweitgrößte Industriegewerkschaft Deutschlands.

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