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Ifo-Institut: Deutsche Exporteure sind so optimistisch wie seit 2018 nicht mehr

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Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie ist im Februar deutlich gestiegen. Grund sind die Entwicklungen in China und in den USA.

Die Stimmung der deutschen Exporteure hat sich laut Ifo-Institut deutlich verbessert. Foto: dpa
Die Stimmung der deutschen Exporteure hat sich laut Ifo-Institut deutlich verbessert. Foto: dpa

Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren ist angesichts des erwarteten Aufschwungs bei wichtigen Handelspartnern wie den USA und China so gut wie seit fast zweieinhalb Jahren nicht mehr. Das Barometer für die Exporterwartungen der Industrie stieg im Februar von 7,5 auf 10,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag unter Berufung auf seine monatliche Umfrage unter 2300 Betrieben mitteilte.

Ein höherer Wert wurde zuletzt im September 2018 beobachtet. „Die gut laufende Konjunktur in China und die anziehende Produktion in den USA helfen den deutschen Exporteuren“, erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die beiden weltgrößten Volkswirtschaften sind die wichtigsten Abnehmer von Waren „Made in Germany“.

Die Chemie-Industrie und die Maschinenbauer erwarten jeweils deutliche Zuwächse in ihrem Auslandsgeschäft. Gleiches gilt für den Maschinenbau. „Die Automobilhersteller konnten ihr dreimonatiges Zwischentief überwinden“, erläuterte Fuest. „Sie rechnen jetzt wieder mit mehr Aufträgen aus dem Ausland.“

Bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen stiegen die Exporterwartungen sogar auf den höchsten Wert seit Februar 2018. Für die Möbel– und die Bekleidungsindustrie hingegen bleibt der Auslandsmarkt schwierig: Hier gehen die Unternehmen davon aus, dass die Umsätze deutlich zurückgehen werden.

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