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Helaba-Chef stellt sich hinter Immo-Geschäft trotz Turbulenzen

(Bloomberg) -- Trotz der Unruhe an den Gewerbeimmobilien-Märkten will die Helaba an Geschäften in diesem Bereich unvermindert festhalten, auch wenn die nächsten Monate schwierig werden dürften.

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“Für für uns bleibt das Immobiliengeschäft, auch das Immobiliengeschäft in den USA, ein elementarer Bestandteil unserer Geschäftsstrategie”, erklärte Helaba-Chef Thomas Groß am Dienstag bei der Bloomberg-Konferenz Future of Finance in der Alten Oper Frankfurt.

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Die gestiegenen Zinsen hatten zuletzt die Märkte für Gewerbeimmobilien stark unter Druck gesetzt. Vielerorts sinken die Bewertungen von Gebäuden. Hinzu kommt der Trend zum Homeoffice, der vor allem auch in den USA zu teils hohen Leerständen bei Büroimmobilien führt. Damit steigt die Gefahr, dass einige Kreditnehmer ihre Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen können.

Vor diesem Hintergrund hatten die großen Landesbanken — also LBBW, NordLB, Helaba und BayernLB — im ersten Halbjahr rund 400 Millionen Euro an Vorsorge für möglichen Ausfälle von Gewerbeimmobilien-Krediten gebildet.

Bei der Helaba, die stärker als ihre Wettbewerber im nordamerikanischen Immobiliengeschäft aktiv ist, beliefen sich die Zuführungen zur Risikovorsorge im Segment Immobilien in den sechs Monaten auf 173 Millionen Euro.

Groß gestand ein, dass die Lage am Immobilienmarkt nicht einfach ist. “Wir sind seit geraumer Zeit vor dem Hintergrund des schnellen Zinsanstiegs, was das Immobiliengeschäft angeht, in sehr stürmischem Fahrwasser”, erklärte Groß. “Das wird auch unserer Einschätzung nach noch für die nächsten mindestens 12 bis 18 Monate in der Form so andauern.”

(Wiederholung vom Vortag)

©2023 Bloomberg L.P.