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Google warnt vor gefährlicher Sicherheitslücke

·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 2 Min.

Schwere Sicherheitslücke beim Google-Browser Chrome: Anwender sollten ihre Versions-Nummer checken. Betroffen sind Windows- und macOS-Nutzer. Google ist bekannt, dass die Lücke bereits ausgenutzt wurde.

POLAND - 2021/02/09: In this photo illustration, a Google Chrome logo seen displayed on a smartphone with a pen, key, book and headsets in the background. (Photo Illustration by Mateusz Slodkowski/SOPA Images/LightRocket via Getty Images)
(Bild: Getty Images)

Seit seiner Veröffentlichung in 2008, wurde der Browser Google Chrome mit rasender Geschwindigkeit immer beliebter. Heute ist Chrome mit mehr als 2 Milliarden Nutzern weltweit führend. Laut Statista hatte Googles Browser im Mai dieses Jahres einen Marktanteil an den Page Views von rund 68,3 Prozent zu verbuchen. Auf Platz zwei liegt der Safari-Browser von Apple mit 9,77 Prozent, gefolgt von Mozillas Firefox mit rund 7,4 Prozent.

"Es existiert ein Exploit in freier Wildbahn"

Derzeit warnt Google seine Milliarden Nutzer eindringlich vor vier Sicherheitslücken. Eine davon ist besonders brisant, denn es handelt sich um einen sogenannten „Zero-Day“-Exploit. Im Normalfall werden Sicherheitslücken entdeckt und von Google entsprechend mit Updates geschlossen, bevor irgendjemand sie nutzen kann.

"Zero-Day"-Exploits sind jedoch besonders kritisch. So werden bestehende Sicherheitslücken genannt, von denen bekannt ist, dass Hacker die Schlupflöcher ausfindig gemacht und mit entsprechenden Anwendungen bereits ausgenutzt haben.

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Wie Google in seinem Blog bekannt gibt, befindet sich die kritische Schwachstelle (CVE-2021-30554) in WebGL, einer JavaScript-API zum Rendern (Erstellen von Grafiken). "Google ist sich bewusst, dass ein Exploit für CVE-2021-30554 in freier Wildbahn existiert", erklärt Srinivas Sista, der technische Programmmanager von Chrome im Blogbeitrag.

Die weiteren drei bestehenden Sicherheitslücken sind ebenfalls nicht ungefährlich und werden von Google selbst mit dem Bedrohungsgrad "Hoch" eingestuft.

Nutzer sollten die Versionsnummer prüfen

Um den Exploit und die weiteren aktuellen Sicherheitslücken zu schließen, hat Google ein Update herausgegeben. Google-Chrome-Nutzer sollten prüfen, ob das bereits automatisch installiert wurde. Wird die Versionsnummer unter Linux, macOS und Windows mit 91.0.4472.114 oder höher angegeben, sind Anwender auf der sicheren Seite.

Beim Öffnen des Menü-Eintrags
Beim Öffnen des Menü-Eintrags "Über Google Chrome" wird die Versionsnummer überprüft und das Update gegebenenfalls automatisch eingespielt. (Bild: Screenshot Yahoo)

Um die Versionsnummer zu überprüfen, klicken Sie auf Einstellungen (drei Punkte oben rechts im Browser), dann auf Hilfe und wählen im folgenden Menü Über Google Chrome aus. Die Versionsnummer wird dann angezeigt und falls noch nicht geschehen, wird das Update automatisch installiert. Nach einem Neustart des Browsers ist alles erledigt und die Sicherheit ist wieder hergestellt.

VIDEO: Google Chrome: Echtzeit-Untertitel für alle Videos

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