Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.786,29
    -93,04 (-0,67%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.636,44
    -48,84 (-1,33%)
     
  • Dow Jones 30

    30.932,37
    -469,64 (-1,50%)
     
  • Gold

    1.733,00
    -42,40 (-2,39%)
     
  • EUR/USD

    1,2088
    -0,0099 (-0,81%)
     
  • BTC-EUR

    39.412,79
    -212,08 (-0,54%)
     
  • CMC Crypto 200

    912,88
    -20,25 (-2,17%)
     
  • Öl (Brent)

    61,66
    -1,87 (-2,94%)
     
  • MDAX

    31.270,86
    -370,00 (-1,17%)
     
  • TecDAX

    3.346,40
    -21,82 (-0,65%)
     
  • SDAX

    15.109,96
    -157,04 (-1,03%)
     
  • Nikkei 225

    28.966,01
    -1.202,26 (-3,99%)
     
  • FTSE 100

    6.483,43
    -168,53 (-2,53%)
     
  • CAC 40

    5.703,22
    -80,67 (-1,39%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.192,35
    +72,92 (+0,56%)
     

Giffey fordert bei Kitas 'Licht am Ende des Tunnels'

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) drängt auf vorsichtige Öffnungsschritte bei Kitas in Deutschland. Für Kinderschutz und Kindeswohl sei es nötig, zumindest zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren, sagte sie am Mittwoch in Berlin. Die Familien- und Jugendminister von Bund und Ländern seien sich bei ihren letzten Beratungen am Montag einig darüber gewesen, dass es Öffnungsschritte geben müsse.

Auf Nachfrage, ob Kita- und Schulöffnungen am kommenden Mittwoch bei den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart würden, sagte die Ministerin, das hänge vom Infektions- und Mutationsgeschehen ab. Sie fügte aber hinzu, die langfristigen Einschränkungen könnten nicht die Lösung sein. Kinder- und Jugendärzte schlügen wegen der gravierenden Auswirkungen Alarm. Giffey sprach von Bewegungsmangel, psychischen und seelischen Belastungen, Bildungsgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Niemand erwartet, dass alles von heute auf morgen öffnet." Es müssten aber Schritte aufgezeigt werden, die Licht am Ende des Tunnels sehen ließen.

Gleichzeitig kündigte sie für den 11. März ein Gespräch mit Jugendlichen, Verbänden und Experten an. Bei dem "Jugend-Hearing" solle es darum gehen, wie es nach der Pandemie für junge Menschen weitergehen könne und welche Unterstützung sie bräuchten. "Es sind im letzten Jahr nicht nur Bildungslücken, sondern auch Bindungslücken entstanden. Mit der Dauer der Pandemie nimmt die Beunruhigung der Jugend um die eigene Zukunft zu."