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"Fuck": Das schrieb René Benko in einer seiner letzten Nachrichten vor der Signa-Pleite

René Benko soll noch verzweifelt versucht haben, sein Imperium zu retten.  - Copyright: Getty Images/ filo | picture alliance / EXPA / APA / picturedesk.com | EXPA
René Benko soll noch verzweifelt versucht haben, sein Imperium zu retten. - Copyright: Getty Images/ filo | picture alliance / EXPA / APA / picturedesk.com | EXPA

Es war eine Erfolgsgeschichte: René Benko arbeitete sich aus einfachen Verhältnissen hoch und schuf mit der Signa-Holding das zwischenzeitlich größte Immobilien-Imperium Europas. Zu ihr gehörten Luxusimmobilien in Top-Lagen, beispielsweise der Hamburger Elbtower, oder Handelsunternehmen wie Galeria Karstadt Kaufhof.

Doch dann kam vergangenes Jahr die spektakuläre Pleite.

Jetzt bringt das Buch "Inside Signa – Aufstieg und Fall des René Benko" (erscheint im Verlag Edition A) neue Details über den Zusammenfall seines Reichs ans Licht.

Die österreichische Zeitung "Heute" berichtet über den Auszug eines Kapitels. Darin geht es um die letzte Nachricht, die Benko geschickt haben soll.

Das steht in der letzten Nachricht von René Benko

"FUCK", habe er morgens um 8.26 Uhr am 23. August 2023 an seinen Finanzchef geschrieben.

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Pikant hierbei: Nur einen Monat zuvor hat er sich laut "Inside Signa" noch ein Springpferd für 2,38 Millionen Euro gekauft.

Da könnte Benko bereits gewusst haben, dass sein Imperium am Ende ist.

Bereits in den Monaten zuvor hatte er – vergeblich – versucht, frisches Kapitel zu bekommen. Bereits im Dezember 2022 besuchte er deswegen den Multimilliardär und laut Schätzungen reichsten Deutschen Klaus-Michael Kühne. Er sollte noch einmal frisches Geld nachschießen. Doch der ließ ihn kalt abblitzen. Per Mail schrieb er ihm damals: "Das Vertrauen ist zerstört".

Auch spätere Versuche, noch irgendwie an Geld zu kommen, scheiterten. Ein 400-Millionen-Investment aus Korea sei beispielsweise geplatzt, berichtet "Heute".

Ende vergangenes Jahre schließlich meldete die Gruppe Insolvenz an. Die Aufstiegsgeschichte des René Benko war damit vorbei.

LS