Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.318,95
    -205,32 (-1,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.136,91
    -48,06 (-1,15%)
     
  • Dow Jones 30

    34.725,47
    +564,69 (+1,65%)
     
  • Gold

    1.790,10
    -3,00 (-0,17%)
     
  • EUR/USD

    1,1152
    +0,0005 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    33.889,71
    +348,12 (+1,04%)
     
  • CMC Crypto 200

    863,83
    +21,37 (+2,54%)
     
  • Öl (Brent)

    87,29
    +0,68 (+0,79%)
     
  • MDAX

    33.074,81
    -151,78 (-0,46%)
     
  • TecDAX

    3.412,09
    +0,22 (+0,01%)
     
  • SDAX

    14.785,60
    -225,53 (-1,50%)
     
  • Nikkei 225

    26.717,34
    +547,04 (+2,09%)
     
  • FTSE 100

    7.466,07
    -88,24 (-1,17%)
     
  • CAC 40

    6.965,88
    -57,92 (-0,82%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.770,57
    +417,79 (+3,13%)
     

Forscher warnen vor Gewaltbereitschaft bei «Querdenkern»

·Lesedauer: 1 Min.
Polizei (Symbolbild: Getty Images)
Polizei (Symbolbild: Getty Images)

Augsburg (dpa) - Unter Corona-Leugnern und sogenannten Querdenkern steigt nach Einschätzung des Terrorismusforschers Peter Neumann aktuell die Gewaltbereitschaft.

«Wenn eine solche Bewegung damit beginnt, sich Argumente zurechtzulegen, um Gewalt zu rechtfertigen, ist das ein deutliches Warnsignal - und genau das erleben wir seit einigen Monaten», sagte Neumann der «Augsburger Allgemeinen».

«Wir erleben eine generelle Enthemmung, die Normen des Zusammenlebens in einer demokratischen Gesellschaft werden von vielen Leuten nicht mehr respektiert», erläuterte der am Londoner King's College tätige Professor dem Blatt.

Lesen Sie auch: Zahl der Corona-Toten auf dem höchsten Stand seit Februar

Politik dürfe «Querdenker» nicht aufgeben

In der «Querdenker»-Szene werde seit eineinhalb Jahren propagiert, dass man Politikern nicht glauben dürfe und die Impfpflicht entgegen aller Versprechen kommen werde. «Wenn diese Impfpflicht nun tatsächlich eingeführt wird, könnte die Situation weiter eskalieren.»

«Gleichzeitig versuchen Rechtsextreme diese Bewegung zu kapern, das haben wir gerade in Sachsen erlebt und es ist hochgefährlich», warnte der Extremismusexperte. Die Politik dürfe dennoch die Anhänger der Bewegung nicht aufgeben. «Denn viele von ihnen ringen noch mit ihren Überzeugungen, sie haben noch Kontakt zu Menschen außerhalb der radikalisierten Gruppe. Mit denen müssen wir im Gespräch bleiben.»

Im Video: EU: Diskussion über allgemeine Impfpflicht wird lauter

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.