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Fehler an den Hauptlagerschalen: BMW stoppt die Übergabe seiner Markenikonen M3 und M4 an die Kundschaft

·Lesedauer: 1 Min.
Bildzeile: BMW M4 Competition Coupé im Lackton „Sao Paulo Yellow“
Bildzeile: BMW M4 Competition Coupé im Lackton „Sao Paulo Yellow“

Der Autohersteller BMW legt die Übergabe dreier begehrter Neuwagenmodelle mit einer Hochleistungsmotorisierung an Kunden vorsorglich auf Eis. Dies bestätigte der bayrische Premiumanbieter auf Anfrage von Business Insider.

Im Rahmen regelmäßiger Qualitätskontrollen hatten die Münchner zuvor Fehler an den Hauptlagerschalen jener Biturbo-Reihensechszylinder festgestellt, die insbesondere ihre sportlichen Fahrzeuge M3 und M4 antreiben.

Die Schwestermodelle stehen für die Marken-DNA

Ersteres ist als Limousine mit 480 oder 510 PS („Competition“) zu haben. Die Preise beginnen bei 82.500 Euro. Auch das M4 Coupé steht in den beiden genannten Leistungsstufen zur Wahl – ab 84.000 Euro. Das M4 Competition Cabriolet mit M xDrive genanntem Allradantrieb und 510 PS startet bei 98.500 Euro.

„Um sicherzustellen, dass sich die Fahrzeuge bei Auslieferung in einem einwand- und mangelfreien Zustand befinden, hat der Hersteller BMW zunächst die potenziell betroffenen Fahrzeuge gesperrt“, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens.

BMW betont, dass es sich um keinen Rückruf handelt

Demnach laufen aktuell die internen Analysen sowie die Erarbeitung einer Abhilfemaßnahme vor Auslieferung „auf Hochtouren“. Hernach wolle man die betroffenen Kunden schnellstmöglich mit weitergehenden Informationen versorgen.

Es handelt sich in diesem Fall um eine Sperre noch nicht ausgelieferter Fahrzeuge und nicht um einen Rückruf“, betonte die BMW-Sprecherin. Zugleich hob sie hervor: „BMW bedauert die durch diesen Fehler verursachten Verzögerungen bei der Auslieferung und die dadurch den Kunden entstandenen Unannehmlichkeiten sehr“.

BMW fertigt die Motoren von M3 und M4 zwar in Eigenregie, bezieht deren Hauptlagerschalen – wie etliche andere Bauteile, die externe Lieferanten beisteuern – aber von einem seiner zahlreichen Zulieferer. Aus allgemeinen Gründen der Vertraulichkeit nennt der süddeutsche Konzern auch seinen Lieferanten der fehlerhaften Chargen für die Lagerung der Kurbelwelle nicht offiziell.

Auch die Besteller des M3 müssen jetzt wohl länger auf ihre Sportlimousine warten.
Auch die Besteller des M3 müssen jetzt wohl länger auf ihre Sportlimousine warten.
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