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FDP meldet Widerstand gegen Finanztransaktionssteuer an

Die FDP hat Widerstand gegen die geplante Einführung einer Finanztransaktionssteuer in einigen europäischen Ländern einschließlich Deutschlands angemeldet. FDP-Vizefraktionschef Volker Wissing kritisierte in der "Süddeutschen Zeitung", dass "vor allem Kleinsparer und mittelständische Betriebe" die erwarteten Einnahmen von 35 Milliarden Euro aufbringen müssten. "Das kann ja wohl nicht wahr sein", sagte er.

Die EU-Kommission hatte am Donnerstag einen Vorschlag für die Einführung einer Abgabe auf Bank- und Börsengeschäfte vorgelegt. Die Pläne sehen eine Steuer auf Geschäfte mit Aktien und Anleihen in Höhe von 0,1 Prozent vor, der Satz für den Handel mit komplizierten Finanzprodukten, sogenannten Derivaten, soll bei 0,01 Prozent liegen. Wissing geht nach eigenem Bekunden davon aus, dass die Banken die ihnen entstehenden Steuerkosten auf die Kunden abwälzen werden.