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EZB-Vize sieht keine Notwendigkeit für schnelle Aufstockung der Corona-Hilfen

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht nach Aussage des Vizepräsidenten Luis de Guindos keine Notwendigkeit für eine schnelle Aufstockung des Corona-Hilfsprogramms der Notenbank. Falls notwendig könnte die EZB das Programm in Zukunft anpassen, versicherte de Guindos in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur Market News International (MNI). Allerdings sei es seiner Meinung nach nicht notwendig, dies sofort zu tun.

Die EZB hatte im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise das milliardenschwere Notkaufprogramm PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) ins Leben gerufen. Die Notenbank hilft Staaten wie Unternehmen durch den Kauf von Wertpapieren. Anfang Juni hatten die Währungshüter ihr Hilfsprogramm um 600 Milliarden Euro auf 1,35 Billionen Euro fast verdoppelt. Die Mindestlaufzeit wurde um ein halbes Jahr bis Mitte 2021 verlängert.

Wie de Guindos weiter sagte, stehe noch mehr als die Hälfte des Volumens von PEPP zur Verfügung. Zwar scheine in Ländern der Eurozone eine zweite Infektionswelle zu beginnen, räumte der Notenbanker ein. Er rechnet aber nicht mehr mit ähnlichen harten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie im Frühjahr. "Die Regierungen haben verstanden, dass eine so weit verbreitete Sperrung wie vor einigen Monaten eine totale Katastrophe für die Wirtschaft bedeuten würde", sagte de Guindos.