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EuGH-Streit um Super-League-Gründung geht in entscheidende Phase

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) hat die entscheidende Phase im Streit um die Gründung einer europäischen Fußball Super League begonnen. Am Montagnachmittag startete die mündliche Verhandlung in Luxemburg, wie das Gericht bestätigte. Die European Super League Company hatte Klage gegen die Europäische Fußball-Union UEFA und den Weltverband FIFA bei einem Gericht in Madrid eingereicht.

Konkret geht es um den Vorwurf, die UEFA und die FIFA handelten wie ein Kartell, weil sie sich der Gründung der European Super League widersetzt hätten. Die Anhörung ist der erste Schritt, ein Urteil wird in einigen Monaten erwartet. Das spanische Gericht hatte den EuGH gebeten, EU-Recht für das Verfahren auszulegen. Dabei geht es um Details etwa zur Arbeitnehmerfreizügigkeit, Niederlassungsfreiheit, zum freien Dienstleistungs- und freien Kapitalverkehr.

Die Antworten des EuGHs sind bindend, aber über die Klage entscheidet am Ende der spanische Gerichtshof. Dieser muss dabei aber die Antworten des EuGHs berücksichtigen. Sollte das Gericht gegen die Verbände urteilen, "könnte das dazu führen, dass es ganz viele verschiedene neue Player auf dem Markt gibt. Dann gibt es möglicherweise drei Europameister wie beim Boxen", sagte der Sportrechtler Holger Jacob im "Deutschlandfunk".

Zwölf Top-Clubs hatten im April 2021 die Gründung einer Superliga verkündet, den Plan nach massiven Protesten von Ligen, Verbänden und Fans jedoch schnell wieder verworfen. Die drei Spitzenvereine Real Madrid, Juventus Turin <IT0000336518> und FC Barcelona wollen aber weiterhin eine Super League als Konkurrenz zur Champions League der UEFA gründen.

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