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EU setzt nach Strafzoll-Entscheidung auf Verhandlungen mit den USA

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU will vorerst auf die Möglichkeit verzichten, wegen der jahrelangen rechtswidrigen Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing <US0970231058> Strafzölle auf US-Importe zu erheben. "Wir bevorzugen ganz klar eine Verhandlungslösung", kommentierte der für Handelspolitik zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, am Dienstag. Die EU werde unverzüglich auf positive und konstruktive Weise Kontakt mit den USA aufnehmen, um dann über die nächsten Schritte entscheiden zu können.

Demnach will die EU nur dann die möglichen Strafzölle verhängen, wenn keine Einigung zustande kommt. Wenn es keine Verhandlungslösung gebe, werde die EU gezwungen sein, ihre Interessen zu verteidigen und angemessen zu reagieren, teilte Dombrovskis mit.

Unabhängige Streitschlichter hatten zuvor entschieden, dass die EU wegen rechtswidriger Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing Strafzölle auf US-Importe im Umfang von knapp vier Milliarden Dollar (3,4 Milliarden Euro) im Jahr verhängen darf. In einem ähnlich gelagerten Fall hatten Schlichter den USA wegen unerlaubter Subventionen für Airbus <NL0000235190> bereits Strafzölle auf Produkte aus der EU im Umfang von 7,5 Milliarden Dollar genehmigt. Die USA hatten danach bereits Sonderabgaben auf Produkte aus der EU eingeführt, die noch heute gültig sind.